Eine Hochzeit, drei Ex-Studenten und keine Profiteroles (oder) Was für ein Wochenende (8)

Ein klassisches “Was für ein Wochenende“-Wochenende… aber der Reihe nach, alles immer von vorne… aber ins letzte Detail geht nicht, ihr verzeiht…

Freitag aus Gründen länger als geplant dem Broterwerb nachgegangen und deshalb leider auch das Blutspenden mit I. verschieben müssen, aber weil I. sowieso noch Billy brauchte war das dann wohl auch nicht ganz so tragisch. Durch das länger arbeiten dann früher daheim gewesen und deshalb sogar noch die Wohnung etwas auf schön machen können bevor mit Chris, Michi, Steffi, Daniel und Verena der Großteil meiner Ex-Studien-Kollegen vor der Tür stand. Die Mischung ausgewogen, 3 x Ex-Studenten, 3 x noch aktiv und es wurde ein langer, gemütlicher Abend. Wie jedes Mal gemeinsam geschnippelt und gekocht, dieses Mal Puten-Geschnetzteltes mit Reis und Nudeln und im Anschluss mein Special-Himbeer-Tiramisu. Witzigerweise war Steffi begeistert und Verena nicht wirklich aber warum uns das alle nicht gewundert hat war auch klar.

Dass es auch schon wieder bald 1 1/2 Jahre her ist, dass ich mich entschlossen habe, das Studium abzubrechen und zu machen, was ich jetzt mache hat mich dann auch überrascht, ändert aber nichts daran, dass die Entscheidung immer noch die genau richtige war. Ist mir Freitag wieder mal so richtig bewusst geworden. Auch wenn es durchaus reizbar gewesen wäre, jetzt grade 3 Monate nach Deutschland zu gehen, um dort ein Auslandssemester durch zu ziehen. Ach und wegen dem Kühlschrank… keine Sorge, ich bin nicht nachtragend…

Samstag dann früh raus, zwingend notwendigerweise endlich beim Frisör gewesen und dann auch schon auf den Weg gemacht ins Schloss Obermayerhofen. Schließlich heiratet der Böckl ja nur einmal. Hoff ich zumindest für ihn. Dort dann Gregor, Manu und Diana und ein paar andere der alten Partie getroffen und herrlichsten Spaß gehabt. Es ist schließlich durchaus interessant, einen Haufen Typen seiner Vergangenheit zu treffen und ohne große Probleme sofort wieder Verhaltensweisen von damals anzunehmen. So haben wir ganz sicher für eine Menge Spaß und Unterhaltung auf der Hochzeit gesorgt (die, ich sag es gerne, durchaus auch emotional war). Schließlich hab ich den Tisch gerockt, auf dem ich eingeteilt wurde, Tisch Washington hat redlich mitgehalten und die kleine Geschenk-Überreich-Anmoderation war dann auch sicherlich in der Tradition so einiger meiner HAK-Ball-Mitternachtseinlagen-Moderationen. Aber was soll ich sagen: Ich höre mich halt wirklich gerne reden. Und das von uns Jungs einschließlich meinereiner kein einziger mit der Braut aber alle mit dem Bräutigam getanzt haben, hat wohl nichts zu bedeuten. Oder aber sehr viel.

Beim Strumpfbandwerfen hab ich mich dann zwar nicht vorgedrängt, gefangen hab ich es aber trotzdem und wenn das die selbe Bedeutung hat wie das Brautstraußfangen, nun, dann immer her mit den heiratswilligen Mädels. Oder gilt da der Spruch, dass man die erste heiratet, die dann das Strumpfband in der Hand hat?

(was Hochzeitsphotos betrifft, ich selber hab ja nicht, krieg aber angeblich welche nachgereicht, werde ich dann natürlich hier auch machen, keine Sorge)

Ebenfalls aus ganz obigen Gründen habe ich übrigens bei der Hochzeit außer einem herrlichen Essen nichts zu mir genommen und bin dann irgendwann nach Mitternacht nach Hause gerauscht und nach einer sehr kurzen Nacht mit D. brunchen gewesen. Obige Gründe sind nämlich zum Glück dann doch nicht schlagend geworden. Der Brunch selbst ein Genuß, mehr sag ich dazu hier jetzt nicht. Auch nicht, warum ich dann doch keine Profiteroles mehr gegessen habe. Und ich beantworte auch nicht die Frage, warum D. Gas gegeben hat obwohl ich gefahren bin…

… aber ich habs ja gesagt, was für ein Wochenende…

ach und was jetzt gar nichts zur Sache tut und nur zur Dokumentation dient: 14 = 124

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