Elegie vom richtigen Zeitpunkt
by Clemens
Ich fand schon immer, man müsse dann aufhören, wenn es am schönsten sei. Ob es sich jetzt um Sportler handelt oder Schauspieler, um Neuauflagen von irgendwelchen legendären Parties oder um was auch immer. Ein Sportler der schon mal ganz oben war kann nur mehr verlieren, dem Gefühl der einen perfekten Theatervorstellung wird man ein Leben lang hinterherjagen, diesen unglaublichen Rausch der einen bei einer perfekten Party befällt wird man nie wieder erreichen.
Und weil das nicht nur leere Wort sein sollen, weil man die Dinge, an die man glaubt, auch leben muss, erkläre ich hier und heute und jetzt meinen Rücktritt vom aktiven Spitzensport. Viele Jahre lang durfte ich mich Weltmeister im 100-Meter-Blöd-schauen nennen. Die Google-Bildersuche hat mich kürzlich eines besseren belehrt. Und ich ziehe meine Konsequenzen daraus. Die Jugend überflügelt die Alten. So wie ich irgendwann den grossen Altmeister ablösen durfte, werde nun ich von der Jugend auf die Ersatzbank gesetzt. Es ist an der Zeit. Es war mir stets eine Freude zu spielen. Es wird mir eine Freude sein, IHNEN beim Spielen zuzusehen.
Aber eines möchte ich klarstellen: ich gehe ungeschlagen…
Was jetzt aber nicht bedeuten soll, dass ich mich generell vom Sport zurück ziehe. Da seien Gott und meine Trainingsmotivatorinnen vor, versprochen

[...] übrigens welch Aufsehen mein Rücktritt gestern erregt hat. Nicht nur hat sich dieser Beitrag innerhalb kürzester Zeit zum meistgelesenen [...]
[...] nicht einhalten konnte und was J. F. Cooper damit zu tun hat oder wieso ich Anfang November vom Spitzensport zurückgetreten bin kann man doch tatsächlich noch mal lesen, oder? Ich mein, muss ja keiner, nur wer [...]
[...] wenn die Leute klatschen, nicht erst, wenn ihr Klatschen nur mehr eine Erinnerung ist. Ich hab meine Sportkarriere am Höhepunkt beendet und auch die Schulzeit und ich weiß, sollte mir jemals ein Regisseur die Chance geben, [...]