2011 oder Was war das doch für ein geniales Jahr…

Jahresrückblick. Wieder mal. Zum – kurz nachrechnen – vierten mal hier in dieser Form… (für die Beiträge von 2008, 2009 und 2010 bitte jeweils auf die Jahreszahlen klicken). Aber genug der Einleitung, 2011 war großartig, aber was hat 2011 zu einem dermaßen großartigen Jahr gemacht? Wir werden es gemeinsam rausfinden…

Die vielen Städtereisen? Sicher, Budapest im Jänner war schweinekalt, kulinarisch köstlichst, musikalisch mit dem Joanna Newsom-Konzert außergewöhnlich und sightseeingtechnisch ausgesprochen interessant. Hamburg im Februar war fast noch kälter, Phillip Poisel hat mir dann sogar nochmal besser als die Newsom gefallen, Hamburg selbst war natürlich wunderschön (und sportlich eine Herausforderung…) und was das Essen betrifft sag ich jetzt nur: Fisch. Reicht, oder? Karl im Mittelburgenland im Juni war auch ganz erholsam, Prag und Cesky Krumlov im August waren super und vor allem kulinarisch eine Bombe (vor allem was das zugelegte Gewicht betrifft, die tschechische Küche ist dann doch etwas schwerer als schwer). Vom Daytrip nach London Ende November schulde ich euch noch immer die Zusammenfassung, aber kommt, keine Sorge, kommt. Und auch Bad Griesbach im Dezember war sowohl kulinarisch als auch in dem Fall vor allem wellness-technisch eine Offenbarung. Aber da war doch mehr?

Kurzer Einschub, wenn wir da oben schon beim Thema Konzerte sind: Heuer waren da eben oben erwähnte Joanna Newsom, Philipp Poisel, Christoph & Lollo, Jupiter Jones, fast noch ein zweites Mal Philipp Poisel und aus.

Aber weiter im Text: Vielleicht ist es ja auch das neue Lebensgefühl? Schließlich hab ich ab Mai eine ziemlich clevere Ernährungsumstellung mit gleichzeitigem Start eines wunderbaren Sportprogramms gemacht. Mindestens einmal die Woche Tennis, jeden Sonntag zwei Stunden Fußball und keine Kohlenhydrate nach 17 Uhr haben nicht nur über zehn Kilo wie weggezaubert von meiner Wampe, ich fühl mich auch tatsächlich viel gesünder… den Dauermuskelkater seit Juni mal ausgeblendet.

Und auch die zahlreichen Gimmicks und Produkttests können nicht alleine zu diesem großartigen Jahr beigetragen haben. Klar, so ein Samsung Galaxy SII, ein Hoteltest (und Einladungen für zwei weitere), sieben Liter Listerine Mundwasser, zehn Kilo Milka Lila Pause und und und machen den Alltag schöner. Aber so schön?

Nein, nein, da muss noch mehr sein. Waren es die Besucherzahlen hier? Nun, die können sich natürlich sehen lassen, über 330.000 Visitors, 1,1 Millionen Page Views. Wunderbar, freut das Bloggerherz. Aber war es das wirklich?

Vielleicht war es ja das heuer neu angeschaffte technische Equipment? Gegen Jahresende wurde ja eine Canon EOS 550D angeschafft und damit dem heuer sowieso schon sehr extensiv betriebenenm Hobby Fotographie nochmal zusätzlicher Schub verschafft – ob die mit der 550er jetzt besser werden werden wir noch sehen, von den Möglichkeiten her ist es jetzt auf jeden Fall ein Traum, vor allem mit dem Zubehör… Es wurde aber auch weniger technische Spielerei. Schließlich hab ich seit Anfang Sommer keinen Fernseher mehr im Schlafzimmer stehen und ich werde natürlich darauf angesprochen stets lauthals abstreiten, dass ich ohne das Kastl besser schlafe. Also wirklich lauthals. Und mehr Bücher lese ich deswegen auch nicht. Also schon. Aber abstreiten tu ich es trotzdem.

Reminder an mich selbst: Ich wollte doch noch einen Beitrag zu unserem Kameraequipment posten… passiert dann halt im neuen Jahr…

Aber mit der Entscheidung “Fernseher raus” nähern wir uns doch der tatsächlichen Ursache für das heurige Superjahr. Die hab ja nicht ich gefällt, diese Entscheidung. Die wurde mir ja abgenommen. Wie mir sehr viel heuer abgenommen wurde. Etwa die Last des Bügelns (ok, das hab ich sowieso nie selbst gemacht…), oder die Hälfte des Haushalts (wobei ich meine Hälfte was das Zusammenräumen und Staubsaugen etc. betrifft meist auch sträflich vernachlässige). Oder die Rolle des good Cops bei der Organisation des Kindergartenhaufens genannt Theatergruppe… Schließlich liegt mir der bad Cop doch ungemein besser. Außerdem kann ich mich, wenn ich nicht die ganzen Proben koordinieren muss, auch viel besser ums Werkel hinter den Kulissen kümmern, etwa das neue Design der Fischamender Spielleut Website. Und ich kann mir mehr Gedanken zum Plakatdesign machen. Und mich besser auf die Proben konzentrieren.

Ihr seht schon, mein Superjahr liegt einzig und allein in ihr begründet.

Kann ich jetzt viel drumrum reden. Süßholz raspeln. Kitschig werden. Von wegen Lebensmensch und so. Ist aber so. Und damit hör ich auch schon auf. Denn tatsächlich gäbe es über mein Jahr 2011 so viel zu schreiben, so viel zu erzählen, da wäre ich übermorgen noch nicht fertig. Und von daher sage ich DANKE. Euch allen fürs Lesen. Danke all den Menschen, die mir heuer bei was auch immer geholfen haben. Danke ganz besonders ihr. Ich weiß ja, ich bin nicht der einfachste. Aber weil das Einfache ja sowieso nie das Schönste ist, war 2011 auch so wunderbar. Und wie 2012 wohl erst werden wird…

Wem das zuwenig Jahresrückblick ist: Ihr könnt euch natürlich gerne hier durchlesen und bei Picasa alle Bilderalben von heuer durchklicken…

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