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Was für ein Jahr (3) oder: Ein Hoch auf die Gurkensandwiches


Dritter Jahresrückblick hier und damit tatsächlich so etwas wie Kontinuität und fast schon Tradition und genau da fangen die Probleme an. Beim erstens Mal war es easy going, Neuland, voriges Jahr hab ich mich ja noch mit dem Jahrzehnt drüber geschwindelt, aber heuer schon wieder? Ich weiß, das Rumgenöle, ob jetzt mein Jahr wirklich einen Rückblick verdient oder nicht, kommt mehr als dämlich und keine Sorge, ich erspare es euch sowieso. Nein, nein, das mit dem Rückblick find ich für mich ja auch ganz gut. Alleine was der Herbst her gibt, vom Dezember fang ich gar nicht erst an… :-)

Aber ist wirklich schon wieder ein Jahr um? Keine Ahnung, irgendwie ist das letzte Jahr nur so vorbei geflogen. Nicht, dass sich jetzt nichts tolles ereignet hätte, ganz im Gegenteil, irgendwie ging es die ganze Zeit drunter und drüber. Weniger drunter als drüber übrigens. Und weil das ganze Jahr über so ein einziges Kuddelmuddel und Durcheinander war kann beziehungsweise mag ich jetzt gar nicht einen strukturierten Jahresrückblick machen, weder chronologisch noch nach Themen sortiert. Weil mal ganz ehrlich, chronologisch wozu und die Themen flossen dermaßen ineinander, unmöglich zu trennen. Schließlich war aus Gründen manchmal ein Wochenende kein wirkliches Wochenende, obwohl an eben einem dieser Wochenenden die – zumindest laut profunder Aussage – beste Theateraufführung meines Lebens stattgefunden hat. Wahrscheinlich auch gerade deswegen und wenn wir schon beim Thema Theater sind, das heurige Jahr war phantastisch und durchwachsen und zwischenzeitlich dachte ich, ich möge wirklich nicht mehr, aber letztendlich waren alle Vorstellungen – zumindest für mich persönlich, das Publikum mag es vielleicht anders gesehen haben – der Hammer.

 

Abgesehen davon hat sich vor allem die Verpflichtung von einer Vorjahresnewcomerin als besonders gut erwiesen. Jetzt natürlich auch was die Bühnenperformance betrifft, aber vor allem meine ich das jetzt durchaus auf mich persönlich und meinen Jahresrückblick bezogen…

Womit wir auch schon beim Thema Frauen wären (obwohl ich ja eigentlich gar keinen thematisch strukturierten Jahresrückblick machen wollte…). Ich bin ja jetzt mal vollkommen ungeniert und zitiere einfach bei mir selber…

Fassen wir uns kurz bei diesem Thema. Ich versteh sie bis heute nicht. Meistens bin ich froh darüber. Manchmal nicht.

Jetzt ist es natürlich fies, zu sagen, der Rest wäre Privatsache, schließlich ist ja nahezu alles hier Privatsache, aber erstens ist das noch immer mein Blog und zweitens, ein bisserl fies sein macht ja auch Spaß. Abgesehen davon, vielleicht gibt es hier demnächst den einen oder anderen Gastbeitrag…

Warum der obige Absatz eingerückt ist, liegt darin begründet

So ein Beitrag schreibt sich ja nicht an einem Tag und zum Thema Frauen hätt ich ja eigentlich schon obiges vorbereitet gehabt… aber weil das Leben halt das Leben ist und es kommt wie es kommt (und das natürlich sehr gut ist), und das obige ja genau genommen noch immer stimmt, denn verstehen tu ich Frauen ja trotzdem noch immer nicht wirklich, passt das schon so,…) und sich der Dezember mal wieder von seiner besten Seite gezeigt hat, endet 2010 eben nicht wie 2009. Passt. Passt wirklich. :-)

Wenden wir uns der Kultur zu: Vor allem das zweite Halbjahr war ein überaus kulturell angehauchtes. Klingt jetzt blöd, ist aber so… So viel auf Konzerten und in Theatervorführungen war ich schon lange nicht mehr. Eine Aufzählung dazu findet ihr hier – die ist nur schon lange nicht mehr vollständig, da sind nämlich noch 3 feet smaller, Effi, eine Zugabe von Denk und Kate Nash dazugekommen. Warum dem so ist? Wo ich es doch eigentlich nie so mit Theater und so hatte? Nun, erstens hab ich da immer nur von Theater und nicht von und so gesprochen. Konzerte mochte ich immer schon. Die letzten paar Wochen hat sich da nur herauskristallierst, dass Y. auf die ziemlich genau gleichen musikalischen Dinge wie ich steht und zu zweit macht so ein Konzertbesuch ja dann auch gleich viel mehr Spaß. Und ein paar Theateraufführungen nimmt man dann halt so nebenher mit. Apropos nebenher mitnehmen: Ich muss meine Top 5 Liste der schlechtesten Theateraufführungen ever gesehen revidieren. Unangefochten neuer Spitzenreiter ist “Hurra, ein Junge”. Tut mir leid Leute, aber das war wirklich mies… Ich meine, normalerweise bin ich so höflich, bis zur Pause warten und ich hätte es wahrscheinlich auch getan wenn mich das Schwesterlein nicht ganz aufgeregt angerufen hätte. Nur reingegangen bin ich dann wirklich nicht mehr…

Und gleich nochmal apropos: Listen. Machen wir? Machen wir! Die Top 3 der heuer gesehenen Filme:

  1. I’m still here – Joaquin Phoenix @ his best, unglaublich, phantastisch, großartig… der Film macht mich immer noch sprachlos…
  2. Inception
  3. The Social Network

Sprachlos machend ist I’m still here tatsächlich, auch wenn das aus meinem Mund noch so seltsam klingt, Inception und The Social Network haben sich die Top 3 hart und knapp erkämpft, denn auch Iron Man 2 oder Alice im Wunderland hätten es schaffen können.

Noch mehr Listen? Keine Ahnung, mal schauen, wo der Text hier noch hinführt… Was hat sich Gewinnspiel- und Testseitig getan: Nun, ich kann zufrieden sein, ich durfte hier ein mehr als tolles Hotel testen, hab 3 phantastische Taschenlampen bekommen (von denen ich 2 auch weitergereicht habe), hab eine Windows 7 Home Premium Lizenz erhalten, ein paar Amazongutscheine, 2 T-Shirts, so ein Wandbefestigungsdingens musste ebenfalls auf Herz und Nieren (oder eher Kleber) geprüft werden, ein paar Pizzen wurden verspeist, ich darf ein ganzes Jahr lang mit Zeezee unbegrenzt Musik runterladen und das ganze dann mit der Premium-Version vom mufin-Player verwalten. Jau, ich sag ja, ich kann zufrieden sein…

Sogesehen bietet sich eine weitere Liste an – meine Top 3 der neu entdeckten Musiker 2010:

  1. Phillip Poisel – klar, umsonst fliege ich nicht im Februar nach Hamburg um ihn zu hören (ok, ok, da gibt es auch noch einen weiteren Grund, der mit der Reisebegleitung zusammen hängt, aber he, Nr. 1 dennoch ganz klar für Phillip Poisel…)
  2. The Tallest Man on Earth – müsst ihr euch anhören den Jungen, klingt verdammt nach… ach, hört doch selbst…
  3. Gisbert zu Knyphausen – hab ich leider knapp im Chelsea verpasst, wird aber nachgeholt…)

Auf die Position 3 hat es Herr Knyphausen aber nur deswegen geschafft, weil ich mir einfach nicht ganz sicher bin, ob ich The Indelicates nicht doch schon 2009 erstmalig gehört habe. Aber auch ne Nr. 4 kann ja ganz apart klingen…

Noch mehr Listen? Keine Ahnung, mal schauen… ach Blödsinn, hab ich ja schon im Absatz oben geschrieben… Sorry… Also, weiter im Text: Wo waren wir bevor wir uns von Listen und Themen und all diesen Dingen ablenken haben lassen? Genau, 2010. Ohne Zahlen und Fakten, rein nur gefühlsmässig, wie wars? Nun, genial wäre der falsche Ausdruck… es war phantastisch, ich habe… oder nein, warum nicht einfach so:

Ich habe ein Abnehmprojekt gestartet und ein mehrfacher Bänderriss im Knöchel hat es wieder beendet, ich hab konsequent nicht geraucht bis ich wieder angefangen habe, nach Lust und Laune, ein bis zwei oder drei zu poffeln. Ich war an drei Wochenenden hintereinander in der Steiermark, mal kurz, mal ein bissl und dann überhaupt gleich das ganze Weekend und hab dabei Menschen geholfen, eine Hochzeit gerockt und dann auch noch eine ganze Region. Ich hab neue Menschen kennen gelernt und wenn ich recht durchzähle keine verloren, war wandern und sportlich, vielleicht ein Leben gerettet und zuviel telefoniert. Ich war nicht wirklich mehr als ein paar Tage offline aber heute musste ich das auch gar nicht sein. Zumindest augenscheinlich nicht. Aber ich habe trotzdem etwas über mich selbst gelernt und muss es trotzdem nicht ändern weil es auch so geklappt hat. Ich war heuer nicht länger dort, aber viel hier, war immer da, zumindest halbwegs. Hab viel Fast Food, aber auch Spinat gegessen, hab ein paar ganz gute Texte geschrieben und viel Schwachsinn, ein paar annehmbare Photos geschossen, bei ein paar Photo Challenges mitgemacht und es sogar auf ein Paar Titelseiten gebracht. Und das ist jetzt nicht falsch geschrieben. Ich hab ein paar sehr gute Bücher gelesen und mit ein paar bin ich immer noch nicht durch – und seltsamerweise war ich sogar bei einem Lesezirkel dabei. Wir hatten das perfekte Summer Ending und ich war wandern in Schladming, nur auf Pferden bin ich auch heuer wieder nicht geritten. Ich hab heuer nicht Beachvolleyball gespielt und wahrscheinlich genau deswegen als Teambesitzer einen Pokal gewonnen und ich bin ein paar mal auf dem Fußball-Acker gestanden, aber weder als Feldspieler noch als Torhüter hab ich eine sonderlich gute Figur gemacht. Was jetzt weniger an meiner Figur als an meinen fussballerischen Fähigkeiten liegt. Zumindest hauptsächlich. Ich bin alt und älter geworden und war ausnahmsweise sogar mal leicht kränklich. Ich hab einen Beitrag zu nem mehr als witzigen Thema verfasst und die Reaktionen waren dermaßen überwältigend, dass daraus letztendlich eine Trilogie wurde (Teil 2 und Teil 3 findet ihr hier).

Ich hab natürlich auch heuer wieder diesen Test gemacht und nachdem ich 2008 von 200 Dingen, die man im Leben erledigt haben sollte, auf 73 gekommen bin, 2009 dann noch einiges mehr auf die Reihe gekriegt habe und 111 Dinge abhaken konnte, hab ich heuer zwar nicht ganz so viel wie voriges Jahr geschafft, aber insgesamt komm ich jetzt auf 124. Aber nach oben wird ja die Luft bekanntlich dünner, und ich hab ja auch noch ein paar Jährchen vor mir…

 

Bevor wir zum Ende kommen, noch ein letzte kleine Liste, most epic Sportereignisse 2010 und eine Reihung ist hier nicht wirklich notwendig…

>Zum Schluss, as usual, noch ein bisserl was für die Zahlenfanatiker unter uns… (und ja, auch ich zähle mich da witzigerweise dazu): Gesamt kann ich auf knapp 500.000 Besucher zurückblicken, heuer sind bis Stand gestern über 300.000 dazu gekommen. Macht pro Tag nen Schnitt von über 800 visits und da darf ich doch durchaus grinsen. Meistgelesener (oder zumindest meistaufgerufener) Artikel war heuer (und das freut mich durchaus, weils zwar nicht unbedingt was über die Qualität des Textes aussagt, aber ein bisserl ja vielleicht schon) Ich darf dann mal wieder ein bisserl philosophisch werden… oder: Von Veränderungen, Frauen verstehen und Schokopudding, gefolgt von der ersten Plauderei (und auch wenn es wohl noch ein bisserl dauert, aber ich hab schon zwei weitere Plaudereien mit zwei wirklich wunderbaren Künstlerinnen in der Pipeline) und, wie könnte es anders sein, auch heuer wieder ist die Mardi Gras Story auf einem Podiumsplatz. Google hat wie immer für einen Haufen Traffic gesorgt, am meisten gefunden wurde meine kleine feine Seite mit den Suchbegriffen James Stewart, Blume und Tattoo Hüfte. Warum das so ist verstehe ich bis heute nicht, aber ich muss ja auch nicht… Also die beiden letzten jetzt, James Stewart ist mir natürlich völlig klar…
Und laut dieser Analyse bin ich zwar noch kleiner als der Vatikan, aber he, 300 Spartaner haben die Perser auch ne Weile aufgehalten… :-)

Ach und wenn ihr euch jetzt fragt, auf was sich der Alternativ-Titel bezieht… guckt hier und dann lest euch nochmal den letzten Satz zum Thema Theater und das Thema Frauen durch… mehr Zaunpfahl notwendig? Ich hoffe doch nicht…

Kleiner Ausblick auf 2011? Ich besitze auch weiterhin keine Kristallkugel, ich weiß nur so viel, 2011 wird genial werden und es wird im Herbst große Silberhochzeit geben. Denn ihr wisst ja, Feste muss man feiern wie sie fallen.

Der Rest? Bleibt dran, ihr seid die ersten, die es erfahren werden… oder? O.k., die zweiten…

Ich bin wieder fremd gegangen…

Aber wenn Birgit um Gastbeiträge für ihren fantastischen Fotoblog bittet kann ich halt nicht widerstehen. Deshalb findet Ihr hier bei ihr die Geschichte meines Wandertrips nach Schladming Ende Juni. Ich könnte jetzt übrigens behaupten, ich habe hier bei mir noch nicht über den Trip geschrieben, weil ich schon wusste, dass Birgit Ende Juli Beiträge suchen würde. Ich könnte allerdings auch einfach zugeben, dass ich bisher zu faul war. Sucht es euch aus… :-)

the last days of the last year (2) + ein paar 10er Tage

Die letzten 2009er-Tage waren, fassen wir es mal kurz zusammen, aufregend… Und wenn wir den Begriff “the last days of the year” großzügig auf die ersten paar Jännertage ausdehnen, und das tu ich hier einfach mal, dann waren sie sogar sehr aufregend… und teilweise auch sehr gut.

Aber von vorne, hier habe ich ja mein Programm der letzten 09er Tage angekündigt und jetzt lasse ich mich natürlich nicht lumpen und liefere eine saubere Nachbetrachtung.

Wo waren wir letztens stehengeblieben? Ach ja, vor Schladming. Ich bin also doch noch rechtzeitig gesund geworden und konnte am 27.12. nach Schladming fahren. Wobei, so krank hätte ich gar nicht sein können, die paar Tage Erholung und Schnee und Skifahren und Spaß haben hätte ich mir auf keinen Fall nehmen lassen. Hab ich erklärt warum gerade Schladming? Nun, Mike und Sabine haben dort mit Familienanhang ein Appartment gemietet und mir ein Bettchen freigehalten. Und weil wir uns die letzte Zeit sowieso viel zu selten gesehen haben, wollte ich diese Einladung auf keinen Fall sausen lassen.

Wie die Fotos weiter unten belegen, das Wetter war wunderbar, wer meine Mimik lesen kann, erkennt, dass ich viel Spass hatte aber absolut keine Kondition und bis auf ein bisserl Wasserpfeife bin ich auch meinem Nichtrauchen treu geblieben. Was das Skifahren selber anbelangt, nun, mal ganz abgesehen von den schon erwähnten Konditionsproblemen, ich will nicht übertreiben, aber ich könnte die Lösung für die Abfahrtsprobleme des ÖSV sein. Ich meine, 85 km/h auf der Highspeed-Teststrecke und brennende Spuren im Schnee hinter mir sprechen doch eine deutliche Sprache, oder? Den kleinen Sturz auf Höhe der Radarmessstelle erwähne ich auch nur deshalb, weil ich ohne diesen wahrscheinlich noch schneller gewesen wäre.

Was ich ansonsten in Schladming gelernt habe? Nun, und jetzt Achtung! Insider! Luca Toni geht nach Italien, Luca und Toni allerdings nicht zusammen, 17jährige brauchen mehr als nur ein Trainingsgerät und damit es dreimal niedergeschrieben steht, ich muss mehr Sport treiben.

Aber auch die schönsten Tage mit den besten Freunden gehen irgendwann zu Ende, am 30.12 musste ich wieder im Büro erscheinen und deshalb hab ich mich am 29. abends auf den Heimweg gemacht. Und ihr werdet es nicht glauben, diese paar Tage frische Luft und Sport haben mich dann doch tatsächlich so sehr geschlaucht, dass ich am 30. am Abend kaum 1 1/2 Stunden beim traditionellen Altjahresgassenfest in Fischamend war und mich schon kurz nach dem Feuerwerk auf den Heimweg gemacht habe (wobei ich auch vom Feuerwerk selbst nicht viel mitbekommen habe, da war ich gerade in eine angeregte Diskussion über die verschiedensten Handytypen vertieft). Aber schließlich musste ich ja vorschlafen für meinen aufregenden Silvesterabend… An dem ich um 1 im Bett gelegen bin. Und das auch wollte. Aber mal ganz im Ernst, war heuer für mich ein sehr gemütliches, sehr entspannendes Silvester mit kleiner Schwester, den zwei schlimmsten Neffen diesseits des Mississippi und Niklas. Und auch wenn Noah etwas anderes behauptet, Knallfrösche und Ladykracher machen unheimlich viel Spaß, könnte aber auch daran liegen, daß sie mich zu sehr an meine Kindheit erinnern und er grade mitten in seiner Kindheit drinnen steckt. Ob sie mir damals nämlich auch so viel Spaß wie heute gemacht haben, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.

Den 01.01.2010 hab ich dann hauptsächlich herumknotzend und schlafend und wäschewaschend (aber das übernahm zum Glück die Waschmaschine) verbracht, abends wollte ich dann ein bisserl raus, hab mir also kurz entschlossen meinen Weihnachtsgeschenkgutschein geschnappt und bin am Flughafen in der Arcade ein bisserl shoppen gegangen. Kaum wieder daheim wollte ich dann eigentlich entsprechend den an und für sich fest vorhandenen Vorgaben und Vorsätzen eher weniger bis gar nichts essen, mir wurde dann aber zum Glück doch ein Strich durch die Rechnung gemacht…

Am 02. dann wieder, ihr erahnt es, gefaulenzt, ein bisserl was für abends vorbereitet und dann einen herrlichen Abend mit meinen Ex-Uni-Kollegen verbracht. Und jetzt haltet euch ganz gut fest! Am 03. hab ich dann, nur unterbrochen von einer kleinen Zusammenräummanie, auch hauptsächlich gefaulenzt. Nachmittags/abends dann leider versetzt worden, aber wer mein Apfelmustiramisu nicht kosten mag… Wobei, aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und wie eingangs gesagt, es war nur fast alles sehr gut und den Montag dürfen wir natürlich auch niemals vergessen.

2 post scriptums noch, so quasi: was das Shoppen betrifft, wen es interessiert, es wurden 2 Bücher, einmal ein ganz witziges Ratgeber, was man als Mann alles können muss (und ich bin schon gespannt, ob ich zuerst die Tipps zum Kinder zeugen oder wie man eine 747 landet brauchen werde), T.S. Eliots Worlds End und 2 Mad-Specials. PS Nummero 2: Kenner haben es wohl erahnt, für alle anderen: klar bin per S6 nach Schladming gefahren und natürlich bin ich in Maria Schutz stehen geblieben, ist ja logisch.

the last days of the year

Nachdem ich die Feiertage ganz gut überstanden habe (mal abgesehen von einer veritablen Verkühlung) mach ich mich noch schnell auf den Weg nach Schladming. Und bevor ich losdüse, fallen mir doch tatsächlich gleich 2 Dinge hier auf. Nummero Uno: Ich hab die letzten Tage doch tatsächlich nicht wirklich etwas off the record gepostet und Nummero Due: Ich hab noch immer nicht meinen Jahr(zehnt)es-Rückblick fertig…

Ad 1: Die letzten Tage waren spannend. Ich hab doch hier über dieses Spassfabrik für Licht ins Dunkel-Event erzählt und es war fantastisch. Meine kleine Schwester hat doch tatsächlich ein großartiges Event auf die Beine gestellt (den zufriedenen Grinser muss sie trotzdem noch ein bisserl üben) und einen mehr als respektablen Scheck am 24.12. live on Air überreichen können. Ganz abgesehen davon, dass ich einen Geschenkkorb gewonnen habe… Und Schmetterlinge gebastelt habe… Und Salz gemischt… Und mich mit dem Christkind habe fotografieren lassen. Also wirklich jetzt. Einziger Wermutstropfen. Sonntags war es doch mehr als schweinekalt und beim morgendlichen rumdüsen und Hinweisschilder aufhängen hab ich mich verkühlt.

Aber ich will nicht rumraunzen, weiter im Text. Dienstag hab ich dann (neben dem Beweis, doch noch ein bisserl was IT-technisch draufzuhaben) ganz kurzfristig 3 Tage Zeitausgleich ausgefasst und damit die Chance auf Schladming warmgehalten. Schließlich hab ich auch erst über Silvester Bereitschaft. 24.12. dann ganz klassisch im kleinen Familienrahmen leckeren Truthahn zubereitet und verspeist, begleitet von einer mehr als guten Tomatensuppe und gefolgt von großartigen Brandteigkrapferl. Also mehreren, eh klar. Am 25.12. dann doch auch beschlossen, Fieber zu haben und damit nicht nur auf Purkersdorf verzichtet, sondern auch Schladming verschoben. Abends allerdings ein jetzt schon legendäres Fressgelage mit großartiger Begleitung (aber auch hier halte ich dicht und wenn M.2 denkt was ich denke dass er denkt, dann wäre im Fall des Falles die korrekte Fragestellung dürfen, nicht sollen oder müssen) abgehalten und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es letztendlich das Schokomousse war, dass mich schlagartig gesund werden ließ (und ja, ich weiß, Frauen, die Schokomousse dermaßen lecker zubereiten können, sollte man im Grund genommen sofort einen Heiratsantrag machen…). Deshalb beschlossen, den 26.12. noch ganz gemütlich daheim zu verbringen, Kraft zu tanken, und am 27.12. nach Schladming zu düsen. Schließlich passt mir trotz aller Essensexzesse noch immer mein Skigewand. Ein Zeichen? Ich hoffe es.

Was mich in Schladming erwartet? Die besten Freunde (die ich schon viel zu lange nicht mehr gesehen habe) und ein Haufen Schnee. Ob ich noch Skifahren kann? Hermann Maier hat es ja auch noch nicht verlernt. Am 29.12. geht es dann aber auch schon wieder retour, schließlich muss am 30. gearbeitet werden und ab dann hab ich ja auch Bereitschaft. Was bedeutet das für Silvester? Wir werden sehen. Fixtermin ist wie immer Zurndorf, mal schauen, ob sich noch was anderes ergibt…

Ad 2: wird sich wohl nicht rechtzeitig ausgehen – oder vielleicht doch, wir werden sehen…

Die Fotos und Screenshots zu den letzten Tagen passend…

Bis auf ein paar Beiträge aus der Konserve sehen wir uns hier erst wieder 2010

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