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Wien, Wien, nur du allein…

Ich bin ja – um ganz ehrlich zu sein – viel zu wenig in Wien unterwegs. Aber ist ja auch kein Wunder, die schönen Dinge, die man so direkt vor der Nase hat, die übersieht man ganz gerne. Wobei die wunderbarste Y. und ich ja schon lange mal vorhaben, ein Touristen-Weekend in Wien zu verbringen. Also so ganz klassisch mit dem Wienführer und einem Stadtplan durch Wien latschen wie die ärgsten Touristen. Mit Fototasche und Kamera und Sonnenbrand. Aber man kann sich ja in Museen abkühlen. Aber Wien hat ja zum Glück nicht nur schöne Plätze zu bieten, sondern eben auch viele kühle, alte Gebäude, Kirchen. Wobei Kirchen ja für mich als alten Agnostiker ja nicht so unbedingt das Wahre sind. Aber zum abkühlen könnte ich mich dann denke ich doch mit ihnen anfreunden, da bin ich ganz pragmatisch.

Und abends dann vielleicht noch in ein Theater. Gibt ja auch ein paar in Wien. Und sind nicht auch bald die Wiener Festwochen. Und dieses Wochenende steigt das Donauinselfest. Ich meine: Sportfreunde Stiller und Philipp Poisel. Zu beiden haben die wunderbarste und ich ja eine ganz besondere, spezielle Beziehung.

Man sieht also, Wien hat viel zu bieten. Und was mache ich? Ich sitze im heißen Fischamend und genieße laue Sommerabende auf Kleinneusiedler Balkonen. Also zumindest ab dem 5. Juli. Bis dahin ginge sich ja auch noch ein Wienbesuch auf die Schnelle aus.

Und sollte ich tatsächlich ein ganz klassisches Wien-Wochenende machen wollen, warum nicht auch in einem Hotel wie dem Atlantis. Zentral gelegen, nahe dran an der Wiener Stadthalle, öffentlich auch gut erreichbar, Wlan, nette Packages, Wohlfühlangebote. Parkgaragae für die mit dem Auto anreisenden. Touristenherz was willst du mehr? Eben.

Und vor allem, ganz wichtig, grade bei der jetzigen Affenhitze: Klimaanlage! Ich glaube, ich buche gleich…

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was für ein Wochenende (8) oder Sprachlos, voll und Beetlejuice Beetlejuice Beetlejuice

Pfuuu, grad noch vor dem neuen Wochenende geschafft über das letzte Wochenende zu berichten. Aber aus Gründen war ja auch das Wochenende nicht ganz perfekt durchgetimed und ob ihr es glaubt oder nicht, aus Gründen war auch die Woche etwas, nun, sagen wir mal so, ich Clemens Sonnenschein hatte meine jährlichen zwei grantigen Tage. Muss reichen. Hab sie mir heuer aber eh bis fast zum Schluss aufgespart.

Aber zurück zum Wochenende: Das war nämlich schon mit Ansage absehbar ein grandioses. Wurde es dann tatsächlich auch. Schließlich bin ich schon Freitag Abend nicht nur versetzt worden (nicht so schlimm, wurde Mittwoch nachgeholt und so lange konnten alle 10 unbesorgt warten) sondern hab dann auch noch tatsächlich viel Spass gehabt. Schließlich hat mir I. nicht nur einen noch sensationelleren Sauerrahm-Kaiserschmarrn als beim letzten Mal gemacht, sondern auch noch gleich einen phantastischen ersten Plakatentwurf fürs neue Fischamender Spielleut Stück gebastelt (meinen allerersten Entwurf hat sie dezent ignoriert, war aber ja auch wirklich nicht gut…). Dazwischen sind wir dann noch schnell zum Ikea gedüst, haben ein mehr als lustiges Photoshooting gemacht, Wer hat an der Uhr gedreht aus vollem Halse gesungen und lecker Pizza in Bruck gegessen. Klingt turbulent, war auch so. Ach und ein Bild hab ich mir auch gekauft.

Samstag dann aus Gründen früh raus, tagsüber gar nicht mal versucht, vorzuschlafen, ging ja sowieso nicht und bringt ja auch nix. Abends dann mit Y. über Superstar-Kandidaten gelacht und zu Zeiten, in denen man in meinem Alter normalerweise schon im Betterl liegt und schläft nach Wien gedüst. Viennale, I’m still here, Joaquin Phoenix, sagen wir mal Meisterwerk. Beginn 1 Uhr nachts. Weil Y. noch was essen wollte und ich ja sowieso auch immer, vorher noch schnell zum Burger King gewandert. Also jetzt wirklich: gewandert. Wobei schnell ja immer relativ ist. Meinereiner sagt dann: Super Mexican irgendwas Double ohne Käse, mit Coke (Zero wenn möglich), Pommes? ja klar und das bedarf 2 Sekunden zur Überlegen 3,8 Sekunden zum Bestellen und je nach Tempo der Tante hinterm Tresen liegt es dann am Tablett. Y. geht das ganze eher Sally-mässig an: Was nehmen wir denn? Also jetzt Fleisch ja eigentlich nicht so. Oder vielleicht Huhn. Ja, Chicken Burger. Aber ohne Sauce. Aber dafür mehr Salat. Und Sauce extra. Barbecue? Barbecue. Oder doch nicht.

Kleiner Einschub: Ich übertreibe jetzt natürlich maßlos, aber ihr versteht schon, der Dramaturgie wegen, gelle…


Der Mexican irgendwas Double ohne Käse (was jetzt bei mir übrigens keinerlei Laktoseintoleranzursachen hat, Intoleranzen sind mir ja ganz generell ein Gräuel) war ein Gedicht, der anschließende Andrang im Foyer des Gartenbaukinos dann für unter Beklemmung leidende Menschen weniger. Zum Glück hab ich es ja nur mit der Höhenangst… Der Film selbst dann – und da jetzt bitte eine andächtige Schweigesekunde einlegen – mich sprachlos machend. Jetzt mal wirklich. Da sitzt du 2 Stunden im Kino, siehst einen Film der sich um nichts als das Leben selbst dreht, der immer skurriler und großartiger und stranger wird, du denkst dir die ganze Zeit, dass es nicht noch ärger werden kann und es wird noch ärger, aber eben auch phantastischer, großartiger… Wie gesagt, macht sprachlos und ist genial. Passend zu dieser Stimmung dann nicht nur wieder mal mit Genuß ein Zigaretterl genossen, sondern bei der Heimfahrt auch noch elegant einem Geisterfahrer ausgewichen. Aber um 4 Uhr morgens neuer Zeitrechnung erwartet man auf der A4 ja auch nix anderes.

Sonntag dann aus Gründen mehrmals ums Mittags-/Nachmittags-/Abendschlaferl gebracht worden, aber he, so ist das Leben. Deswegen auch gar nicht die Kraft gehabt, den Verlockerungen eines neuerlichen Burger King Besuches mit I. zu widerstehen. War aber ja auch nur eine kleine Schlachtplatte, die bestellt wurde. Und Hamster fahren lustig im Kreis. Die Idee mit dem Fast-Food-Quartett erläutere ich jetzt nicht näher, patentrechtlich ist nämlich noch nicht alles abgesichert…

Montag dann mal ausnahmsweise (für dieses Wochenende tatsächlich) fast keine aus Gründen kommenden Ablenkungen, deswegen auch völlig störungsfrei wieder mal Beetlejuice genießen können um im Anschluss daran Omschi im Spital zu besuchen (es geht ihr schon ganz gut lässt sie der Welt ausrichten, Photos untersagt sie allerdings striktens, man könne höchstens… ach das sag ich jetzt lieber nicht, was man photographieren könne…) und I. mit meiner Ex-Uni-Englisch-Dozentin B. zusammenspannen können. Mit Neuseeländerinnen wie B. trifft man sich natürlich am allerbesten in irischen Pubs, diesbezüglich kann ich euch das Johnny’s im 4. nur wärmstens empfehlen, die Fish & Chips dort sind – richtig geraten – hervorragend. Vor allem mit Essig.

mehr als nur einen Schritt näher dran an Hollywood – Brad Pitt kann sich schön langsam auf richtige Konkurrenz gefasst machen

eigentlich hätte hier an dieser Stelle ja ein ganz anderer Beitrag erscheinen sollen, nämlich dieser hier:

Schließlich sind es von Fischamend bis nach Wien rein gut und gerne 25 Kilometer und Fischamend liegt östlich von Wien, sprich, es geht westwärts, Hollywood entgegen. Schließlich hab ich bei den Fischamender Spielleut ja immer angekündigt das ich weg bin wenn Hollywood anruft. Hollywood hat noch nicht angerufen und weg bin ich natürlich auch nicht, schließlich darf ich ja auch den Alpenkönig Silberkern in “Alpenkönig und Menschenfeind” spielen.

Aber eine befreundete Theatergruppe hat beim Karl und mir angeklopft, ob wir nicht der Hetz halber eine kleine Statistenrolle in ihrem “Talisman” übernehmen wollen. Einfach nur so, ein paar Proben, auf der Bühne stehen in einem Stück, mit dem wir beide unser Bühnendebüt gaben, damals, 1996, meinereiner als Titus Feuerfuchs, karliii als Bierversilberer Spund . Und natürlich haben wir uns das nicht lange überlegt und uns noch weniger lang bitten lassen. karliii in ich weiss jetzt gar nicht welcher Rolle, ich zum ersten Mal in einer Doppelrolle, darf beim Bühnenumbau helfen und kurzum – wir haben dabei wieder genau der Spass, den Theater spielen wirklich machen soll. Manchmal muss man wirklich einen Schritt zurück machen, zurück zu den Wurzeln, um wieder den Spass zu erkennen, wieder die Freude zu finden.

Und deshalb – wer mag – kommt zuschauen, Premiere ist am 27. November, näheres findet ihr auf der Website der Berghoamat (und ich würde natürlich niemals wagen, die Fischamender Spielleut mit der Berghoamat zu vergleichen, aber unsere Homepage gefällt mir dann doch besser…).

Und soll ich ganz ehrlich was gestehen? Am Samstag gehen der karliii und meine Wenigkeit zu ner Besprechung (das ich mir vorher noch die aktuelle Produktion von ihnen anschauen muss darf, ist wohl höflichkeitshalber nicht zu vermeiden, aber ihr kennt ja meine Abneigung gegen Theateraufführungen vom Zuschauerraum aus genossen) und es ist das gleiche herrliche Kribbeln wie zu Fischamender Spielleut Anfangszeiten :-)

Bleibt eigentlich nur noch festzustellen, dass es zumindest geographisch tatsächlich Richtung Hollywood geht und wenn die nächste Gastspielstätte nicht Purkersdorf sondern zumindest Zams in Tirol ist könnt ich es auch noch schaffen bevor ich für die jugendlicher-Liebhaber-Rollen zu alt geworden bin… Andererseits, Brad Pitt und George Clooney werden mit dem Alter ja auch immer besser.

Dieser Beitrag wurde, ihr habt es sicher schon erahnt, natürlich geschrieben, bevor mit den Proben begonnen wurde. Mittlerweile sind wir schon fest drinnen und kurz vor der Premiere und weil da sowieso wenig Zeit für nichts bleibt, wurde vorgekocht. Ist aber irgendwie auch witzig, zwei Monate alte Gedanken heute zu lesen und genau das gleiche zu empfinden. Entweder kenn ich meine Gefühle beim Theater spielen schon viel zu gut oder ich bin ein sensationeller Wahrsager…

 

Soweit also der Text, den ich ursprünglich vorbereitet hatte. Allerdings haben jetzt sowohl der karliii als auch ich die Mitwirkung in Wien doch canceln müssen.  Nicht jetzt, weil es an irgendwelchen künstlerischen Differenzen gescheitert wäre und über die Gage waren wir uns auch vollkommen einig (sic!), es hat einfach zeitlich überhaupt nicht geklappt. Der oder die treue MitleserIn hier kennt ja mein ewiges “die Zeit ist mehr als knapp”-Problem (wobei, genau genommen könnte ich ohne Stress und zu wenig Schlaf ja gar nicht existieren, dieses Mal ist es aber dann doch zu viel geworden.

Trotzdem haben die paar Proben, bei denen wir dabei waren, recht viel Spass gemacht, wir haben auch einiges gelernt (und das ist jetzt wirklich nicht bös gemeint) und zwar vor allem unseren Regisseur wieder so richtig zu schätzen. Und damit bleibt eigentlich abschließend nur eines zu sagen: An meiner Oscarrede hab ich noch ein bisserl mehr Zeit zu feilen…

Wampe weg 3.0 (2)

Erster Zwischenbericht zu meinem neuen Abnehmprojekt und ganz bewusst hab ich mich dieses Mal gar nicht abgewogen, ist einfach noch früh dazu. Aber ich war durchaus sportlich, bin am Freitag mit Sandro gemeinsam beim Friday Night Skating mitgefahren und die 16 km quer  durch Wien (mit mehr bergauf als bergab) sind mir wie mindestens 18 km vorgekommen. Samstags dann gemeinsam mit karliii eine eher gemütliche Radrunde gedreht und am Sonntag vom Ehrgeiz zerfressen noch mal alleine gute 30 km geradelt. Essenstechnisch ziemlich brav gewesen. Kollegin B. hat mich an den alten Tipp von Binchen erinnert und bis auf eine Ausnahme hab ich konsequent nach 17 Uhr keine Kohlenhydrate zu mir genommen. Sogesehen, demnächst wird hoffentlich auch die Waage wieder zu mir sprechen, bzw. zu euch. Ach und das Lied hat jetzt natürlich überhaupt nichts mit meiner Abnehmaktion oder sonst etwas in meinem Leben zu tun, aber grade wieder entdeckt und immer noch schön, also nur her damit…

 

No Cook’n'Date

Da ruft ctc also zu einem cook´n´date auf und meinereiner, so wie bei allen Gewinnspielen, Verlosungen oder wobei auch immer, man kennt ja mein grenzenloses Glück des Dummen, hätte sich natürlich immens hohe Chancen ausgerechnet zu den Gewinnern zu gehören und von ihr bekocht zu werden.

Klingt jetzt nach einem grossen aber, oder? Natürlich. Schließlich ist die gute ctc (derzeit) in Basel daheim und schon mal versucht einen Flug von Wien nach Basel noch vor Weihnachten zu bekommen? Mal abgesehen davon dass nur die gute alte Austrian fliegt (und da die Frage ist wie lange noch) sind nicht nur die Flieger bummvoll (an den Tagen, an denen ich Zeit hätte) sondern auch noch an den Tagen an denen sie nicht bummvoll sind (an denen ich aber sowieso keine Zeit hätte) sauteuer. Und das Klischee von den schwer verdienenden IT Menschen stimmt ja auch nur begrenzt :-(

Also kein Essen von ctc, kein schönes Basel anschauen (die Stadt hätte mich nämlich tatsächlich immer schon mal gereizt, gemeinsam mit Bern, keine Ahnung warum, Zürich oder Genf interessiert mich zb nicht die Bohne). Klar könnt ich mich alternativ zum Fliegen auch noch 8 Stunden ins Auto setzen und irgendeine Zugverbindung würde es wohl auch geben, aber ich und Zug fahren passt ja bekanntermaßen nicht wirklich gut zusammen und wir wissen ja was bei meiner letzten längeren Autofahrt passiert ist. Ich meine, für mich bisher nix wirklich negatives, aber Almas Bruder sieht wahrscheinlich noch immer rot.

Daher kann ich nur eine Gegeneinladung aussprechen, sollte ctc es mal nach Wien schaffen (schließlich braucht es die richtigen Anlässe und einen Schmerstrudel zu machen) und ansonsten damit zufrieden sein, dass mein Kühlschrank es hier in ihren flickr Account geschafft hat.

Kleiner Trost außerdem noch: diesen Freitag bekochen mich gleich drei meiner Mitstudentinnen :-)

gern geschehen Gusi (3)

keine Ahnung wie oft und wie offiziell und was weiß ich die sich noch bei mir bedanken (der Gusi kann es ja eh nicht mehr lange machen, nachdem morgen das offizielle endgültige Wahlergebnis verlautet wird sind seine Tage als Bundeskanzler ja sowieso gezählt). Wie auch immer, wie schon hier und hier erwähnt, gern geschehen, das nächste Mal wieder und es hat ja mir selbst am allermeisten Spass gemacht…

Eine Klarstellung

Wie ja berichtet hab ich vergangene Woche mein Wirtschaftsinformatik – Studium begonnen und weil wir da der erste Jahrgang sind in Schwechat war natürlich nicht nur eine Menge Prominenz vertreten, sondern auch Presse und TV (mein sicherlich sensationelles N1TV Interview wird derzeit noch nicht ausgestrahlt, folgt aber bestimmt auch hier in Kürze).

Trotzdem, auch wenn da mein Name steht (und ich hab ja auch die ganzen Namen (wie komm ich auf Namen?) Hände geschüttelt nur halt einen Klick vorher), der auf dem Foto rechts unten, der bin nicht ich…