Was hätte ich doch alles für einen quote.fm-Code gegeben (der mir aber mittlerweile nicht mal mehr abgeht)…

quote.fm also. Keine Ahnung wann, gefühlt ein Jahr her, könnte länger her sein, vielleicht auch weniger lang, ich mag grad nicht recherchieren, tut letztendlich auch nichts zur Sache, angekündigt, irgendwann im Herbst dann closed Beta (und ich konnte nicht rein), dann für alle zugänglich, aber nur andere Empfehlungen lesend, nicht selbst empfehlend, nicht selbst kommentierend. Seit kurzem dürfen alle kommentieren. Ich aber noch immer nicht empfehlen. Und stört es mich?

Nein. Nicht die Bohne.

Aber langsam. quote.fm ist ein Lese-Empfehlungs-Dingens. Von Marcel und Martin und Philipp (Philipp war mal so nett, mir bei der Einrichtung seines WordPress-Plugins zu helfen, mit dem man Orte, wo man schon war, auf ner Google Map darstellen kann. Das Plugin ist dann irgendwann hier wieder runter geflogen, war aber trotzdem sehr nett von ihm…).

Großartige Sache. Ich meine, lesen ist wunderbar. Und ich bin auch nicht der Bücher-Hardcoreianer. Seit der Kindle (Reminder an mich selbst, dazu sollte ich auch noch mal eine Kritik schreiben) in unserem Haushalt verfügbar ist (also vor allem immer dann, wenn ihn nicht die wunderbarste Y. in Händen hält), lese ich nochmal mehr als früher. Und ich war immer schon eine Leseratte. Alles, was mir in die Finger fiel. Ich geb es zu: Klein-Clemens hat damals sogar Hanni und Nanni gelesen wenn nichts anderes greifbar war. Von daher nicht verwunderbar, dass Instapaper und Google Reader immer in meinem Browser offen sind. Immer. Und mit und dank quote.fm auch stets mit neuem gefüllt.

Hier passen dann auch meine zwei Kritikpunkte mit rein. Es ist ein Zeitfresser. Furchtbar. So viele großartige, empfohlene Texte und so wenig Zeit. Und die Empfehlungen wiederholen sich natürlich. Dafür kann jetzt quote.fm natürlich nichts. Aber stöbert man im Moment in der Kategorie Politik, erschlagen einem die Wulff-Artikel förmlich. Ist so, stört nicht.

Das Design der Seite ist mir schnurz. Ist schön, gefällig, lesefreundlich, ich kann an den richtigen Stellen klicken und drücken und es blinkt und quietscht nicht. Herrlich. Aber vor allem tut es was es soll. Und ganz ehrlich. Nennt mich Egoschwein, aber wenn ich nicht empfehlen kann, geht mir nichts ab. Den anderen meine Empfehlung, ja. Aber das ist ja nicht mein Problem, ich hab die Artikel doch sowieso schon gelesen. Und Lust zu kommentieren hatte ich noch kein einziges mal. Never ever. Von daher, weiter so, und wunderbarste Y., bitte hab Verständnis. Aber ich muss da noch schnell diesen einen, tollen Artikel lesen. Wurde mir nämlich empfohlen. Du verstehst…

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