Bengalisches Feuer oder Mein fast schon unheimliches Talent für die wirklich guten Sitzplätze (Teil 1)

Wie ja hier schon hinlänglich erzählt und geschrieben und verlinkt und hochgeladen und präsentiert bin – respektive war – ich Botschafter der Leidenschaft. Und das hat ja jetzt weniger mit meiner (natürlich ebenso großen) Wirkung auf die Damenwelt zu tun sondern vielmehr mit meinem Wirken für die Europameisterschaft diesen Sommer in Österreich und der Schweiz. Und weil man als Fußballfan auch Fußballspiele sehen sollte, versuche ich seit gut 1 ½ Jahren kein Heimmatch (genauer gesagt, kein Wienheimmatch) der österreichischen Nationalmannschaft zu versäumen.

Treuer Begleiter im Happelstadion ist seit Österreich – Deutschland stets der gute alte Richie, zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber die Fußstrecke von der U-Bahnstation Schlachthausgasse zum Ernst Happel Stadion runter schafft er noch locker, im Gegensatz zum karliii, aber dazu werden wir später noch genauer kommen.

Das Ländermatch Österreich – Chile vergangenen Frühherbst lassen wir jetzt einfach mal beiseite, lassen wir diese Erzählung mit dem schon erwähnten Match Österreich gegen Deutschland im Februar diesen Jahres beginnen. Bei diesem Spiel hat sich nämlich mein Talent für die wirklich guten Sitzplätze erstmals gezeigt. Das Stadion selbst nicht wirklich voll, nur der Österreichblock ausverkauft, hab ich nämlich Karten im neutralen Sektor organisiert – nur das blöderweise der neutrale Sektor genau unterhalb des deutschen Hardcorefansektors war. Und um ganz ehrlich zu sein, für jemanden mit meiner Einstellung ist es schon etwas beängstigend, knapp unterhalb von 300 Glatzen zu sitzen, die „Sieg“ brüllen.

Aber der liebe Clemens ist natürlich lernfähig, für das nächste Match gegen die Niederlande im März wurden Karten für den Österreichsektor besorgt. Noch dazu sogar auf den gerade fertig gestellten Zusatztribünen, ganz ganz vorne, quasi fast am Spielfeldrand. Weit und breit keine Randale, weit und breit keine fanatischen Fans (und damit mein ich jetzt wirklich weit und breit keine, ich meine nicht, dass es keine österreichischen fanatischen Fans gibt, die dumme Schlachtgesänge singen, die gibt es nämlich sehr wohl) und sogar das Ergebnis des Matches war ganz o.k. Blöderweise hat es an diesem Abend aber fürchterlich geregnet, eigentlich sogar geschüttet. Jetzt werden Kenner des Happelstadions entgegen, dass man durchs Tribünendach doch eh geschützt ist. Klar, ist man auch. Nur halt nicht auf den Zusatztribünen…

Gut, das war also zweimal zwar nicht unbedingt direkt ins Klo gegriffen aber zumindest auf die Schuhe gepinkelt. Ob ich jetzt nach der Europameisterschaft beim Matchbesuch gegen Frankreich beziehungsweise Mitte Oktober gegen Serbien mehr Glück hatte, davon mehr demnächst…

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