Fotoprojekte – Vorsätze – 12/12 – „Kleinneusiedl lebt!“

Ach ein neues Jahr. 2014. Und wie üblich geht mein Feedreader über mit Blogbeiträgen mit mehr oder weniger sinnvollen Neujahrsvorsätzen. Mehr Sport, weniger Essen, weniger Internet, mehr Menschen, bessere Filme, weniger Filme, mehr Bücher. Mehr Sport und gesünderes Essen bin ich sowieso schon ewig dran (wenn auch nicht immer ganz dabei), weniger Internet und mehr Menschen ignoriere ich aufgrund von Dummheit, bessere Filme bin ich dran, weniger Filme macht schon aufgrund dieser Liste keinen Sinn und mit meinem Bücherkonsum bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Dann also gar keine Vorsätze heuer? Nicht ganz. Zwei Fotoprojekte möchte ich endlich in die Gänge bekommen. Einmal 12/12. Jeden Monat von der gleichen Stelle aus ein Foto schießen. Das erste für Jänner ist schon mal getan und bekommt in Kürze einen eigenen Beitrag.

Und dann starte ich jetzt auch noch endlich mein „Kleinneusiedl lebt!“-Fotoprojekt. Komischer Name zwar, vor allem bei den gewählten Motiven, aber der Reihe nach. Wie hier ausgeführt, sind wir ja Mitte 2013 nach Kleinneusiedl gezogen. Und obwohl der Ort nur knapp 800 Einwohner hat, gibt es doch unendlich viele Fotomotive. Finde ich zumindest. Alte, verfallene Keller, leerstehende Häuser, ein riesiger Fabrikgelände (die 1. österreichische Fahnenfabrik nämlich). Warum dann aber „Kleinneusiedl lebt!“. Weil es, wie ja schon in meinem Übersiedlungsbeitrag damals ausgeführt, eben dann doch kein sterbendes Dorf ist. Weil es lebt, weil es ein durchaus intaktes Dorfleben gibt, gleich drei mehr oder weniger professionell geführte Fußballvereine, einen Musikverein, einen Arzt, Greißler und vieles andere. Deswegen „Kleinneusiedl lebt!“.

Das sind also meine Neujahrsvorsätze. Zwei Fotoprojekte. Und ja, Anstoß zu diesem Beitrag und den Vorsätzen ist dieses Fotoprojekt von Birgit Engelhardt.

Gemacht wurde das Bild übrigens mit meiner Canon EOS 550D und einem alten, analogen 28 mm Objektiv, von daher fand ich die Konvertierung des Bildes via Lightroom in Schwarzweiß ganz passend. Mal schauen, ob ich das für das Projekt generell beibehalte…

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