ich bin dann mal weg – Schottenröcke, ich komme

Wie schon fast traditionell begebe ich mich auch heuer wieder ein Weilchen in innere Einkehr, mache auf meine ganz persönliche Art und Weise eine Therapie. Klar, ich bin eine Rampensau, ich hab kein Problem damit, hier und Facebook und auf der Bühne und was weiss ich sonst noch wo mein Leben auszubreiten. Ich liebe es, stets unter Dampf zu stehen, ständig auf Achse, ruhige Minuten könnten ja in Langeweile ausarten und Schlafen wird doch sowieso völlig überbewertet. Und wenn das ganze dann noch dazu vor Publikum abläuft, dann bin ich glücklich…

Aber ab und an könnte ich Gefahr laufen, drüber nachzudenken, ob ich all die Dinge, die ich tue und erlebe, vielleicht nur deshalb tue und erlebe, um sie auszubreiten und nicht um sie zu tun und erleben (das in diesem Satz jetzt insgesamt 4 x tun und erleben vorkommen, darüber will ich mal gnädig hinwegsehen). Und weil ich zwar jeder Gefahr fast schon zwanghaft mutig ins Gesicht spucke, dieser aber gerne ausweiche, packe ich in solchen Momenten gerne meinen Rucksack und suche das Weite. Wohin ist fast nebensächlich, wichtig ist das völlige Offline-sein. Das ist jetzt nicht nur internetzmässig gemeint, auch Familie und Freunde und Bekannte dürfen dann eine Weile auf mich verzichten (und wehe es bedankt sich jetzt auch noch wer dafür…) und genieße einfach nur den Moment, ohne über mögliche Facebook-Meldungen nachzudenken oder wie ich das Erlebte am Besten in blogfähige Form verpacken könnte. Und wenn ich dann keinen anderen Zuhörer habe als mich selbst, merke ich, dass das reicht. Auch wenn ich natürlich eine Rampensau bin, auch wenn es natürlich noch mehr Spass macht, Dinge auszubreiten, egal wo und wie, wichtig ist, die Dinge zu tun, das Leben zu leben. Und der beste Zuhörer bin sowieso ich 🙂

Dass es mich dieses Mal nach Schottland verschlägt, ist genau genommen mehr Zufall als tatsächliche Planung, klar hab ich mich schlau gemacht über unbedingt Sehenswertes und ein paar Fixpunkte hab ich mir auch vermerkt aber im Grunde werde ich nicht nur quasi einen Schritt vor den anderen setzen und schauen, wo mich der Weg hinführt…

Was die Schottenröcke anbelangt, keine Sorge, ich werde natürlich nicht Dudelsack spielend und Kilt tragend wiederkehren, aber weiblichen Schottenröcken werde ich wohl nicht ausweichen, sie müssen ja nicht unbedingt gleich William Wallace zum Bruder haben.

Wie es sich gehört, noch ein kleines Liedlein auf den Weg…

 

…passt zwar genau genommen nicht wirklich, aber was solls…

also dann, viel Spass, ich hab natürlich ein paar Beiträge in Konservendosen verpackt,

bis die Tage

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