was für ein Wochenende (5) – Schwedischer Held, Flüche und Playing for Change

Zwei was für ein Wochenende-Beiträge hintereinander? Junge, ich bin dockeine 20 mehr! Aber keine Sorge, es war schon zum aushalten. Sogar ganz besonders. War dieses Mal ein Wochenende der Erkenntnisse, der Entspannung, der interessanten Erfahrungen, der Schmerzen und… aber nein, der Reihe nach:

Freitag abend, denn ein richtig gutes Wochenende fängt ja wirklich Freitag abend an. Hab Karten für die Capitals aufgetrieben und Binchen und Mike wollten immer schon mal mitgehen, also los. Vorher noch wirklich leckeren Oktopus gegessen, gegrillt versteht sich. Das Match selber sehr gut, nicht nur, weil die Caps gewonnen haben, es gab auch noch ne nette Schlägerei am Eis und gehört doch irgendwie zum Eishockey dazu, oder?

Samstag den ganzen Tag nur faul gelegen, ein bisserl Sport getrieben, gelesen, ein paar gute Filme geguckt, einkaufen gewesen, einen Sprung beim Hund vorbei geschaut und sonst nichts.

Sonntag dann ging es ab. Gleich ganz früh (also so gegen 10) raus und Sport. Hab den karliii motivieren können – nö, ich muss korrigieren, Gerechtigkeit, wem sie gebührt, es war seine Idee. Also raus zur Au, er mit den Stecken, meinereiner joggenderweise. Und weil ich heute gar so gut drauf war, gleich mittenrein in die verschneite Au, auf Strassen laufen kann jeder. Über die seltsamsten Pfade dann irgendwann beim Rostigen Anker rausgekommen, kurzer Check am Handy, wie lang die Route bisher war und mit Entsetzen festgestellt,  GPS-Trakcer hat nicht aufgezeichnet. Also kurz entschlossen die selbe Route retour gelaufen. Wunderschöne Fotos gemacht (also die Fotos selber sind jetzt natürlich nicht so schön, war ja auch nur die Handycam, aber die Gegend dort kann was). Und mittendrin ganz böse umgeknöchelt. Im Nirgendwo. Schmerz. Also todesmutig retour gehumpelt. Bis ich irgendwann wieder festen Boden erreicht habe. karliii angerufen, der mich abgeholt hat. Kleines Frühstück bei Marina eingenommen und dann nach Hause, Fuß hochlagern. Kühlen. Nicht ins Spital fahren. Noch nicht. Tut ja eh nicht so sehr weh. Und die Schwellung wird schon weggehen. Machen die blauen Flecke eigentlich irgendwas? Ach nö, das hatte ich schon schlimmer. Wirklich. Nicht oft, aber manchmal schon. Also einmal. Glaub ich. Aber he, die Fotos sind trotzdem nett…

 

Ihr seht, ein fast wunderbares Wochenende. Was macht es zu einem was für ein Wochenende (jetzt mal abgesehen von meinem Knöchel, den lassen wir mal aussen vor)? Nun, vom Hund hab ich Stierhoden bekommen und ganz ehrlich, ich hab schon schlechtere Sachen gegessen. Aber auch viel viel bessere. Ich hab ein Lied gefunden und das ganze Wochenende über immer wieder und wieder gehört. Ich hab ein paar gute Bücher gelesen. Gute Filme gesehen. Entspannt. Auch solche Wochenenden haben das Zeug zu nem besonderen, glaubt mir… und wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe im Dezember einen Text geschrieben der so wirklich richtig erst heute stimmt, musste davor noch was erledigen oder besser gesagt abschließen, für mich, und das hab ich jetzt wohl, also insofern, ich sags noch einmal, let love roll und dieses Mal meine ich es auch so…

 

abgesehen davon hab ich rausgefunden, dass ich in Schweden wohl sowas wie ein Held bin, warum auch immer…

 

ach und was solls, das war so ein gemütliches, erholsames, entspannendes wochenende, ich hau gleich noch ein lied raus, auf einem bein steht sichs auch schlecht und das macht gleich noch mehr gute laune, vertraut mir…

 

und jetzt kommt schon, wenn ich lächeln kann trotz schmerzen könnt ihr das schon lange, als her damit 🙂

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