was für ein Wochenende (8) oder Sprachlos, voll und Beetlejuice Beetlejuice Beetlejuice

Pfuuu, grad noch vor dem neuen Wochenende geschafft über das letzte Wochenende zu berichten. Aber aus Gründen war ja auch das Wochenende nicht ganz perfekt durchgetimed und ob ihr es glaubt oder nicht, aus Gründen war auch die Woche etwas, nun, sagen wir mal so, ich Clemens Sonnenschein hatte meine jährlichen zwei grantigen Tage. Muss reichen. Hab sie mir heuer aber eh bis fast zum Schluss aufgespart.

Aber zurück zum Wochenende: Das war nämlich schon mit Ansage absehbar ein grandioses. Wurde es dann tatsächlich auch. Schließlich bin ich schon Freitag Abend nicht nur versetzt worden (nicht so schlimm, wurde Mittwoch nachgeholt und so lange konnten alle 10 unbesorgt warten) sondern hab dann auch noch tatsächlich viel Spass gehabt. Schließlich hat mir I. nicht nur einen noch sensationelleren Sauerrahm-Kaiserschmarrn als beim letzten Mal gemacht, sondern auch noch gleich einen phantastischen ersten Plakatentwurf fürs neue Fischamender Spielleut Stück gebastelt (meinen allerersten Entwurf hat sie dezent ignoriert, war aber ja auch wirklich nicht gut…). Dazwischen sind wir dann noch schnell zum Ikea gedüst, haben ein mehr als lustiges Photoshooting gemacht, Wer hat an der Uhr gedreht aus vollem Halse gesungen und lecker Pizza in Bruck gegessen. Klingt turbulent, war auch so. Ach und ein Bild hab ich mir auch gekauft.

Samstag dann aus Gründen früh raus, tagsüber gar nicht mal versucht, vorzuschlafen, ging ja sowieso nicht und bringt ja auch nix. Abends dann mit Y. über Superstar-Kandidaten gelacht und zu Zeiten, in denen man in meinem Alter normalerweise schon im Betterl liegt und schläft nach Wien gedüst. Viennale, I’m still here, Joaquin Phoenix, sagen wir mal Meisterwerk. Beginn 1 Uhr nachts. Weil Y. noch was essen wollte und ich ja sowieso auch immer, vorher noch schnell zum Burger King gewandert. Also jetzt wirklich: gewandert. Wobei schnell ja immer relativ ist. Meinereiner sagt dann: Super Mexican irgendwas Double ohne Käse, mit Coke (Zero wenn möglich), Pommes? ja klar und das bedarf 2 Sekunden zur Überlegen 3,8 Sekunden zum Bestellen und je nach Tempo der Tante hinterm Tresen liegt es dann am Tablett. Y. geht das ganze eher Sally-mässig an: Was nehmen wir denn? Also jetzt Fleisch ja eigentlich nicht so. Oder vielleicht Huhn. Ja, Chicken Burger. Aber ohne Sauce. Aber dafür mehr Salat. Und Sauce extra. Barbecue? Barbecue. Oder doch nicht.

Kleiner Einschub: Ich übertreibe jetzt natürlich maßlos, aber ihr versteht schon, der Dramaturgie wegen, gelle…


Der Mexican irgendwas Double ohne Käse (was jetzt bei mir übrigens keinerlei Laktoseintoleranzursachen hat, Intoleranzen sind mir ja ganz generell ein Gräuel) war ein Gedicht, der anschließende Andrang im Foyer des Gartenbaukinos dann für unter Beklemmung leidende Menschen weniger. Zum Glück hab ich es ja nur mit der Höhenangst… Der Film selbst dann – und da jetzt bitte eine andächtige Schweigesekunde einlegen – mich sprachlos machend. Jetzt mal wirklich. Da sitzt du 2 Stunden im Kino, siehst einen Film der sich um nichts als das Leben selbst dreht, der immer skurriler und großartiger und stranger wird, du denkst dir die ganze Zeit, dass es nicht noch ärger werden kann und es wird noch ärger, aber eben auch phantastischer, großartiger… Wie gesagt, macht sprachlos und ist genial. Passend zu dieser Stimmung dann nicht nur wieder mal mit Genuß ein Zigaretterl genossen, sondern bei der Heimfahrt auch noch elegant einem Geisterfahrer ausgewichen. Aber um 4 Uhr morgens neuer Zeitrechnung erwartet man auf der A4 ja auch nix anderes.

Sonntag dann aus Gründen mehrmals ums Mittags-/Nachmittags-/Abendschlaferl gebracht worden, aber he, so ist das Leben. Deswegen auch gar nicht die Kraft gehabt, den Verlockerungen eines neuerlichen Burger King Besuches mit I. zu widerstehen. War aber ja auch nur eine kleine Schlachtplatte, die bestellt wurde. Und Hamster fahren lustig im Kreis. Die Idee mit dem Fast-Food-Quartett erläutere ich jetzt nicht näher, patentrechtlich ist nämlich noch nicht alles abgesichert…

Montag dann mal ausnahmsweise (für dieses Wochenende tatsächlich) fast keine aus Gründen kommenden Ablenkungen, deswegen auch völlig störungsfrei wieder mal Beetlejuice genießen können um im Anschluss daran Omschi im Spital zu besuchen (es geht ihr schon ganz gut lässt sie der Welt ausrichten, Photos untersagt sie allerdings striktens, man könne höchstens… ach das sag ich jetzt lieber nicht, was man photographieren könne…) und I. mit meiner Ex-Uni-Englisch-Dozentin B. zusammenspannen können. Mit Neuseeländerinnen wie B. trifft man sich natürlich am allerbesten in irischen Pubs, diesbezüglich kann ich euch das Johnny‘s im 4. nur wärmstens empfehlen, die Fish & Chips dort sind – richtig geraten – hervorragend. Vor allem mit Essig.

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