Zeit, kurz innezuhalten…

… hatte ich die letzten Wochen und Monate nicht wirklich. Aus Gründen ist natürlich wie üblich immer wie üblich und auch privat war es – großartig. Turbulent. Großartig.

Aber warum eigentlich großartig: Schließlich kann es ja nicht nur daran liegen, dass ich mich die letzten Monate nicht mal mehr darum kümmern muss, an die Waschmaschine zu denken (und jetzt keine Chauvie-Rufe bittschön, die gute Y.  ist der Meinung, ich wäre zu blöd zum richtigen Sortieren und ich DARF nur beim aufhängen helfen… was soll ich machen), nein, ich werde auch noch gefragt, ob ich eh Steak essen mag und meine Graphic Novels kann ich auch nur lesen wenn SIE sie nicht grade in den Fingern hat. Aber darüber hab ich hier und da schon mal ein bisserl was anklingen lassen.

Das ist nämlich selbstverständlich alles großartig und phantastisch und ganz sicher nicht selbstverständlich, und trotzdem – man glaubt es kaum, ahnt es vielleicht aber zu Recht, nicht mal das wunderbarste. Witzigerweise scheint mir nämlich, Sonntagskind war ich ja immer schon, in letzter Zeit die Sonne noch mehr aus dem Arsch. Wenn mir dieser doch etwas derbe Ausdruck hier gestattet ist. Und zwar von Tag zu Tag mehr. Jeden Tag. Und jetzt keine billigen Witze in der letzten Reihe. Von wegen Sonne, brennen und so…

Weil aber, wie oben geschrieben, dass alles in einem solchen blitzartigen Tempo vonstatten geht und ich daher in den Kalender guckend festgestellt habe, dass tatsächlich ein Jahr rum ist, kann ich nur sagen: wahuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu. Und eigentlich müssten da noch 700 „u“s dran.

Können gar nicht genug sein.

Wirklich.

🙂

Denn – und heute sei mir ein bisserl Kitch und Sentimentalschmalz erlaubt – ich hab ja immer schon gesagt, Sonntagskind und so. Ihr wisst. Lächeln. Gibt dir das Leben Zitronen mach Limonade. Alles hat einen Sinn, kommt letztendlich immer was gutes raus. Hab ich immer schon gesagt. Wirklich. Und auch immer so gemeint.

Aber wenn mich mein bisheriges Leben zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin, der zu dieser wunderbaren Frau passt, der diese wunderbare Frau hoffentlich glücklich macht, glücklich machen darf, dann, ja dann ist das schon mehr als Sonntagskind. Mehr als Sonne aus dem Arsch. Dann ist das Leben wie es sein soll.

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