Schottland August 2009

Hin und wieder retour

Von Edinburgh nach Skye

Ein Schottland – Reisebericht von Clemens Schleinzer

Schottenröcke ich komme

Wie schon fast traditionell begab ich mich auch 2009 wieder ein kleines Weilchen in innere Einkehr, machte auf meine ganz persönliche Art und Weise eine Therapie. Ich bin eine Rampensau, ich habe kein Problem damit, auf offtherecord.at und Facebook und Twitter, auf der Bühne und was weiß ich sonst noch wo mein Leben auszubreiten. Ich liebe es, stets unter Dampf zu stehen, ständig auf Achse, ruhige Minuten könnten ja in Langeweile ausarten und Schlafen wird doch sowieso völlig überbewertet. Und wenn das ganze dann noch dazu vor Publikum abläuft, dann bin ich glücklich…

Aber ab und an laufe ich dann doch Gefahr, darüber nachzudenken, ob ich all die Dinge, die ich tue und erlebe, vielleicht nur deshalb tue und erlebe, um sie auszubreiten und nicht, um sie zu tun und erleben (das in diesem Satz jetzt insgesamt vier mal tun und erleben vorkommen, darüber will ich mal gnädig hinwegsehen). Und weil ich zwar jeder Gefahr fast schon zwanghaft mutig ins Gesicht spucke, dieser aber gerne ausweiche, packe ich in solchen Momenten gerne meinen Rucksack und suche das Weite. Wohin ist fast nebensächlich, wichtig ist das völlige Offline-sein. Das ist jetzt nicht nur internet-mässig gemeint, auch Familie und Freunde und Bekannte dürfen dann eine Weile auf mich verzichten (und wehe es bedankt sich jetzt auch noch wer dafür…). Ich genieße einfach nur den grade erlebten Moment, ohne über mögliche Facebook-Meldungen nachzudenken oder wie ich es am Besten in blogfähige Form verpacken könnte. Und wenn ich dann keinen anderen Zuhörer habe als mich selbst, merke ich, dass das reicht. Auch wenn ich eine Rampensau bin, auch wenn es noch mehr Spaß macht, Dinge auszubreiten, egal wo und wie, wichtig ist, die Dinge zu tun, das Leben zu leben. Und der beste Zuhörer bin ich mir doch selbst.

Dass es mich 2009 nach Schottland verschlagen hat, ist genau genommen mehr Zufall als tatsächliche Planung, natürlich habe ich mich schlau gemacht über unbedingt Sehenswertes und ein paar Fixpunkte habe ich mir auch vorgemerkt. Aber im Grunde habe ich einen Schritt vor den anderen gesetzt und dann erst geschaut, wo mich der Weg hingeführt hat…

Was die Schottenröcke anbelangt, keine Sorge, ich bin natürlich nicht Dudelsack spielend und Kilt tragend wiedergekommen, aber weiblichen Schottenröcken bin ich nicht ausgewichen, zum Glück hatte aber keine William Wallace zum Bruder.

Fischamend, Juni 2012

Reisebericht

29. August 2009 – Bratislava

Es geht los, Abfahrt von daheim wie immer natürlich viel zu früh, um 17 Uhr steht Karl vor der Tür (und hat natürlich um 16 Uhr schon mal angerufen, ob wir nicht doch schon vielleicht jetzt fahren sollten…). Knapp vor 18 Uhr dann in Bratislava, Check In startet nicht vor 19.30 Uhr, also ausreichend Zeit. Aber das Panorama Restaurant ist ganz nett, die Preise nicht airportmässig und geduldig warten ist ja sowieso einer meiner Stärken. Und Beine hochstrecken nach dem gestrigen Volleyball-Training tut sowieso ganz gut…

29. August 2009 – immer noch Bratislava

Hammer, der Unterschied zwischen normalen Tschick und Duty Free beträgt genau 20 Cent, die Stange 24,90 €, so macht Rauchen Spaß

30. Juli – Edinburgh Castle

Hostel witzig, Frühstück o.k., leicht muffiger Gang, aber was solls… Frühmorgens auf den Edinburgher Burgberg rauf, Muskelkater lässt schwer grüßen(dank exzessiven Beachvolleyballtraining dienstags). Dafür aber gleich mal locker lässig 13 Pfund Eintritt und elendslange Warteschlange beim Eingang gespart, dank Homecoming 2009 Pass 🙂 Kleine Rast im Burgcafe eingelegt, kurz den Reiseführer gecheckt was wichtig sein soll und dann mal rein in die Burg…

31. Juli – Rosslyn Chapel

Gestern also Edinburgh Castle per Fuß und Edinburgh per Fuß und Bus erkundet. Die Burg selbst faszinierend, sehr militärisch, aber auch kein Wunder, schließlich sind noch immer Garnisonen drinnen stationiert. Die schottischen Königszeichen – Zepter, Schwert und Krone – zwar nett, aber im Vergleich zur Schatzkammer ein bisserl wenig pompös. Dafür schmeckt man aber quasi noch das englische Blut am Königsschwert. Insgesamt rund 3 Stunden durch die Burg treiben lassen, zwischendurch immer wieder schottischen Regen genossen.

Anschließend die Royal Mile entlang spaziert, ein Haus aus dem Mittelalter besichtigt, 3x den Kopf an zu niedrigen Türbalken angedonnert, schottischen Straßenmusikant gelauscht und dann ganz touristenlike eine Stadtrundfahrt gebucht. Am Großmarkt rausgesprungen, schließlich wurden hier ja im Mittelalter nicht nur Hexen verbrannt sondern heutzutage sind dort auch die besten Pubs zu finden und wenn mir auch nicht nach einem Ale gelüstet, eine Kleinigkeit zum Essen vertrag ich sehr wohl… Anschließend dann runter zum Holyrood Castle spaziert. Unterwegs Dr. Pepper und Keksjause beim Planetarium eingelegt und dann wieder in den Bus gesprungen und dieselbe Tour noch mal gefahren, nur dieses Mal den Horrorgeschichten gelauscht. In den Royal Mile dann wieder raus und sensationeller Straßenshow vom Australier Bruce nicht nur zugesehen sondern natürlich auch gleich mitmachen müssen. Immerhin darf jetzt die hübsche Maureen aus Liverpool von sich behaupten, einen original österreichischen Theaterkuss bekommen zu haben. Als dann Bruce auf meinen Schultern stehend ein paar recht scharf aussehende Schwerter jongliert hat, habe ich einfach nicht hingesehen, schließlich wollt ich gar nicht wissen, was Bruce unterm Schottenrock trägt…

Den Rest des Tages gemütlich durch die Straßen gewandert, einen Burger gegessen, beim Walter Scott Denkmal eine geraucht und back ins Hostel. 2 Ami-Studentinnen beim Pool Billard, eine Waliserin und ein Deutscher an der Wii, also habe ich halt mit 2 Australierinnen und einem Belgier Activity gespielt, was getrunken und bin todmüde ins Stockbett gefallen.

Heute dann mit öffentlichem Bus raus nach Roslin (ja genau, die Ortschaft schreibt sich ein bisserl anders) gefahren und 40 Minuten Busfahrt im klassischen Doppeldecker quer durch Edinburgh raus aufs Land und schon sitzt man auf einer Bank vor Rosslyn Chapel und schaut sich das Bauwerk an. Und es ist witzig, obwohl die Kirche mit einem Metallflugdach geschützt ist und Restaurierungsarbeiten durchgeführt werden und natürlich kein Tom Hanks nach Hinweisen sucht, das Flair ist trotzdem und genau deshalb da. Grade das Gerüst nimmt den ganzen Kitsch weg und macht die Kirche echt und authentisch und glaubhaft und bricht das ansonsten sicherlich vorhandene Disneyfeeling und setzt es auf die genau richtige Ebene.

Der Himmel ist nämlich schon fast unwirklich blau mit der genau richtigen Anzahl Schäfchenwolken, die Italienerinnen schnattern aufgeregt, dass sie sich das so nicht vorgestellt hätten und dass das im Da Vinci Code ja ganz ganz anders ausgesehen habe und mich betrachten sie staunend mit hochgezogener Augenbraue, was ich denn da in mein Moleskin kritzle während ich sie betrachte. Keine Sorge, ich bewundere durch nur eure Figur Mädels. Und ein bisserl frage ich mich, wie man auf die Idee kommt, in Minirock und Stöckelschuhen hier rauszufahren.

31. Juli – Rosslyn Castle

Verwittertes, altes Schloss, auf Vulkanfelsen gebaut, mitten im Wald, steil abfallend, der Burggraben natürlich und tief. Daneben die Bleibe der Nachfahren der St. Clairs, Erbauer von Burg und Kirche. Nur durch einen Waldpfad kommt man hier runter, steil bergab und bergauf und welch Wunder, auch die Stöckelschuhe haben es hier her geschafft und machen es sich im Gras gemütlich. Da sollt ich mich doch glatt dazusetzen…

01. August – half way Arthurs Seat

Gestern nach Rosslyn Chapel dann wieder retour nach Edinburgh gefahren, nicht ohne durch Roslin selbst zu spazieren. Nette kleine Stadt, von der Art und Größe wie Fischamend, nur das hier halt auch noch Dolly gemacht wurde. In Edinburgh dann am St. Andrews Square kurz entschlossen Bus gewechselt und runter nach Leigh gefahren. Der Hafen ziemlich leer, die Royal Britannia Yacht schon zu und zu regnen hat es auch noch begonnen. Genau das Richtige für mich. Ich also die Stimmung ausnützend quer durch die Docks den gesamten Leigh Walk (8 km) zu Fuß wieder rauf ins Stadtzentrum gewandert. Im schönsten Regen natürlich, gehört schließlich dazu in Schottland. Mittendrin dann in einem indisch geführten türkischen Pub den wohl bisher besten Burger meines Lebens gegessen und über Umwege gegen 8 wieder im Hostel gewesen. Dort dann ein bisserl langgestreckt, nasse Klamotten gewechselt und mit einem Glasgower Pool Billard gespielt. Leider verloren. Im Zimmer festgestellt, dass ich 3 neue Zimmergenossen habe. 2 Spanier und eine Finnin. Wurde eine heiße Nacht. Nicht jetzt. Nein. Einer der Spanier hat nur aus Versehen die Heizung eingeschaltet. Also ich hoffe aus Versehen. Oder wollten die wirklich meine Bugs Bunny Seidenboxershorts sehen?

Heute dann früh auf, nur um festzustellen, dass es regnet. Wollte ja eigentlich gleich morgens rauf auf Arthurs Seat und Aussicht genießen. Also doch gemütlich gefrühstückt, den Rucksack gepackt und rauf zur Royal Mile. Bisserl durchtreiben lassen, per reinem Zufall, ich schwöre, das Cafe gefunden, in dem die Tante Harry Potter geschrieben hat und teils zum Aufwärmen, teils zum trocken werden ins Royal Scotland Museum rein – Homecoming Pass sei Dank umsonst – ganz nette Ausstellung, von Frühgeschichte bis heute die Geschichte Schottlands plus so ein bisserl a la Technisches Museum. Und weil es dann auch endlich aufgehört hat zu regnen, noch schnell heiße Suppe gekauft und auf den Weg gemacht Richtung Arthurs Seat. Und da sitz ich nun, ca. 100 Meter unterm Gipfel, leg eine kleine Pause ein für die schmerzenden Glieder, notier ein paar Zeilen, genieß die Aussicht und knabber ein paar M&Ms. Vielleicht hätt ich mir doch gestern die Wanderstöcke kaufen sollen… Ob ich mich wohl schon fit genug fühle für den Weiterweg? Wohl nicht, sonst würd ich ja aufhören zu schreiben. Weiterweg. Seltsames Wort.

01. August – The world ends (Edinburgher Pub)

Arthurs Seat bestiegen, anstrengend, aber jeden schmerzenden Muskel wert. Herrlicher Ausblick. Ich hoffe, auf den Fotos halbwegs erkennbar. Gut ne 45 Minuten oben gesessen und in die Landschaft gestarrt, ein bisserl was gegessen und gemütlich eine geraucht. Runter dann einen anderen Weg als rauf gegangen und vor Holyrood Palace eine kleine Pause eingelegt auf einer Steinbank. Die Kondition ist doch ziemlich im Arsch. Habe mir überlegt, retour ins Hostel zu gehen, abends dann noch mal raus, also Royal Mile wieder rauf, aber so einfach lassen mich diese Straßen natürlich nicht los. In der Cannonball Kirk (ja genau, eine Kirche) spielt einfach so eine Band. Klassische Musik zwar, aber so live gar nicht mal schlecht. 3

Häuser weiter “A peoples story”, eines von vielen Museen, die meisten noch dazu gratis. Das hier erzählt die Geschichte der einfachen Menschen des 17. und 18. Jahrhunderts. Und klar, wieder 2 Beulen an Türbalken geholt. Aber die Stadt ist halt generell gesehen etwas rauer als jetzt zum Beispiel Wien. Viel mittelalterlicher. Weniger Prunk und Schick, viele wirklich alte Häuser, nicht zuckersüß sondern herb und realer. Wie auch immer, ich sitz jetzt in “The world ends”, einem netten alten Pub, auf einer gemütlichen Ledercouch, drink was, wart auf meine Fish & Chips, die Kellnerin hat feuerrote Haare und keine Zähne, dafür einiges an Übergewicht, aber die Fish & Chips sind sensationell…

01. August – Walter Scott Park (Edinburgh)

Spätnachmittags, die Sonne scheint, warm. Kleiner Park zu Füssen des Walter Scott Monuments, aber genau genommen könnte der Park überall sein. Verliebte flüstern im Gras, 2 Freundinnen sitzen vor einer riesigen Pizza, Jungs spielen Fußball und einziger Tribut an Schottland ist die 2. Gruppe Jungs, die Rugby spielen. Eine junge französische Familie sitzt rum, ein kleiner Junge trägt zum Hohn aller Comic-Nerds eine Spiderman-Maske und ein Wolverine T-Shirt. Die weibliche Hälfte des verliebten Paars lächelt, als der Junge in ihre Richtung läuft, aber die männliche Hälfte schaut angestrengt weg und sie merkt es und ihr Lächeln friert ein. Wird also auch irgendwann an dieser Frage scheitern das Paar. Links sitzen ein paar junge Schotten, versifft, wie aus Trainspotting entsprungen, aber zu sehr, zu klischeehaft, das versiffte ist nur aufgesetzt, das T-Shirt ist sauber gebügelt. Ein herrlicher Park.

03. August – Dunottar Castle

Gestern zu beeindruckt oder auch nur faul um zu notieren. Schließlich habe ich den schönsten Platz der Welt gefunden und Gott weiß was für einen Blödsinn ich dort geschrieben hätte. Aber der Reihe nach. Bevor wir zu gestern kommen, muss ich noch den Rest von vorgestern berichten. Abends im Pub 2 Match gesehen, Rangers vs. PSG und Arsenal vs. Atletico Madrid. Das war’s.

Gestern dann Rucksack und Seesack geschultert, den Caledonian Backpackers Lebewohl gesagt und zum Avis gewandert ums Auto abzuholen. Peugeot 205, sehr fein. Links fahren, links schalten, fühlt sich nicht wirklich falsch an, kommt ganz gut. Bin ja Linkshänder. Die Kreisverkehre funktionieren auch ganz gut, nur mit der Häufigkeit übertreiben sie es ein bisserl. Gibt es zu lange keinen, bauen sie mitten auf einer Geraden einen ein. Nur so, zum Spaß. Zuerst Richtung Stirling gefahren, alte Königshauptstadt, aber nicht ohne vorher das Wallace Monument zu besteigen. Mann, wenn die Oberschenkel brennen ist meine Höhenangst noch schlimmer. Und bei keine Ahnung wie vielen 100 Stufen brennen die Oberschenkel. Dafür von oben einen herrlichen, windigen, weiten Blick ins Land. Rüber nach Stirling, auf die Stirling Bridge, das Schlachtfeld, auf dem William Wallace 1297 die Engländer schlug und auch rüber bis nach Bannockburn wo ihnen Robert the Bruce 1314 dann endgültig die Scheiße raus geprügelt hat wo sie Robert the Bruce dann endgültig besiegt hat.

Weiter nach Stirling also, wie gesagt, alte Königshauptstadt, sehr mittelalterlich, enge Gassen, aber ich mag nicht schon wieder durch eine Altstadt wandern, also nur rauf auf die Burg und rein. Ähnlich und doch ganz anders als Edinburgh, weniger kriegerisch, obwohl auch hier Regimenter stationiert sind, nicht ganz so militärisch.

Ins Auto und Richtung St. Andrews. 1 Stunde Fahrt. Es dauert lange, bis man merkt, dass man Richtung Meer fährt. In St. Andrews dank Uniausweis Quartier im David Russo College bekommen. Feine Sache, Bad und TV im Zimmer. Runter zur Hafenmeile, sehr nettes altes Schloss aber schon zu weil schon nach 18 Uhr. Also weiter zum eigentlichen Ziel, weiter zum Strand. Ihr kennt doch die Szene aus Chariots of Fire, oder? Ein herrlicher Strand. Einer der Plätze, die zählen. Einer der Plätze, die einem sofort runterkommen lassen, die sofort ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Die man niemals vergisst, selbst wenn man niemals wiederkommt. Aber. Irgendwann. Ich sitze im Sand und schau ins Meer und in die Wolken und die Küste entlang und schau Kindern beim Drachensteigen zu und wahnsinnigen Schotten die bei 15 Grad baden gehen (Außentemperatur wohlgemerkt). Hätte ich jetzt mein Notizheft dabei, ich würde nur Blödsinn schreiben (nicht, dass das hier jetzt kein Blödsinn ist, aber ich rede von richtigem monströsem Bullshit). Zu überwältigend ist dieser Platz. Das ist einer der Plätze, einer der Momente, wegen denen ich diese Reise alleine mache. Jetzt mit jemanden gemeinsam hier sitzen wäre unmöglich, jetzt reden müssen einfach falsch. Mit einer Frau? Dieser Ort ist nicht romantisch, nicht hauptsächlich, nicht beim genaueren Hinsehen.

Ich bin übrigens zwar nicht wirklich der große Golf-Fan, ist allerdings auch nur ein Sport, bei dem man mit einem Schläger auf einen Ball draufhaut, kann also keine große Sache sein, solche Sportarten habe ich traditionell gut drauf. Also wie gesagt, auch wenn Golf jetzt nicht unbedingt meine Nummer Eins ist, ich bin natürlich trotzdem auf den Old Course marschiert und habe mich von einem alten schottischen Golffanatiker, der mir gleich vom letzten Spiel Tiger Woods hier am Platz erzählt hat beim 18. Loch fotografieren lassen.

Heute früh dann raus, Richtung Aberdeen. Wobei, Aberdeen habe ich nur vor zu durchqueren, gestoppt wird wohl nicht. Durch reinen Zufall bin ich aber in Johnshaven gelandet. Fantastisches kleines Fischerdorf. Und jetzt sitz ich in Dunnotar Castle, schreib diese Zeilen, schau mir die alte Ruine an, vor mir das Meer, unter mir Klippen, ganz unter mir ein fantastischer Sandstrand und bevor mir Möwen auf den Kopf scheißen fahr ich lieber weiter…

grade beim Abtippen festgestellt, dass diese Zeilen natürlich auch noch mit einem Tag Verspätung nach den Eindrücken am Strand von St. Andrews notiert natürlich monströser Bullshit sind, aber ich glaube, besser krieg ich meine Eindrücke von dem Strand nicht hin, also lass ich es mal so

04. August – Loch Ness

Mein Knie bringt mich um. Links. Das alte Problem. Bandl beleidigt und meldet sich schmerzend. Ansonsten alles wunderbar. Gestern in B&B übernachtet, herrlich schottisch gefrühstückt (und lacht mich aus, aber mir schmeckt Haggis) und dann Richtung Loch Ness aufgebrochen. Aber der Reihe nach, es fehlt ja noch der gestrige halbe Tag. Nach Dunnotar Castle bin ich dann weiter den Coastel Trail gefahren, herrliche kleine und größere Fischerdörfchen gefunden, überall kleine Häfen, Buchten, Sand, wundervoll. Aberdeen habe ich nur durchquert, hat mich nicht gereizt. Dafür bin ich in Cumden Bay stehengeblieben und habe dort gemütlich gegessen. Was für eine sagenhafte kleine verträumte Stadt. Ich fürchte, auf den Fotos wird man das gar nicht wieder erkennen, aber irgendwie das passende Gegenstück zu St. Andrews. Das eine hippielike, das andere voll mit Yuppies und Golfern, verbunden durch einen herrlichen Strand. So, später mehr. Muss jetzt Boot entern.

04. August – Urquart Castle

Also, wo war ich… Cumden Bay. Hierher könnt ich mir vorstellen zu flüchten wenn ich wirklich ausgebrannt bin. Der ideale Hide-Out-Platz. Weiter ging es dann über Peterhead und Fraserburgh bis nach Iverness, Herz der Highlands, gelegen links und rechts des Ness Rivers. Nettes B&B gefunden, ein bisserl durch die Stadt spaziert, wieder mal für einen Schotten gehalten worden und dann todmüde ins Bett gefallen. Heute Morgen dann früh raus und zum Loch Ness gefahren und eine ganz klassische Massentourismus-Sache gemacht. Mit einem Boot rumgeschippert und Geschichten über Nessie gehört. Aber der See hat tatsächlich was. Ganz schwarz das Wasser, man spürt die Tiefe, die Kälte. Weiter zu Urquart Castle, direkt am Loch Ness gelegen, alte, zerstörte Burgruine, sehr idyllisch gelegen. Das Wetter heute wolkenbedeckt, frisch, kalt, windig. Passend. Weiter geht’s Richtung Skye, nicht ohne beim Highlander Castle anzuhalten.

04. August – Portree, Skye

Eilan Donan Castle war wunderschön, noch schöner allerdings die Lage. Die Highlands sind sensationell. Herrliche Landschaft. So still und leer und weit und eng und kalt und warm. Herrlich. Schwer zu beschreiben. Man kommt sich vor wie im Hochgebirge oberhalb der Baumgrenze und hört herrliche Dudelsackmusik und biegt um die Ecke und hört ein herrliches Lied und plötzlich liegt das Meer vor einem, eine sonnenüberflutete Skye Bridge. Muss man da glücklich lächeln? Natürlich. Die Insel Skye ist fast noch schöner als die Highlands. Alles noch kompakter, noch mehr vorhanden, noch intensiver. Es regnet dauert aber gleichzeitig scheint auch die Sonne und die Hügel liegen im Nebel. Ja, Hügel. Auch ohne Bäume und Feeling wie im Hochgebirge, mehr als 600 Meter hat hier keiner drauf. Auf Skye dann natürlich die Talisker Destillerie besucht und natürlich eine Flasche für den karliii als Souvenir mitgenommen. In Portree, der Inselhauptstadt dann 1 Stunde durch die Stadt auf der Suche nach einem leeren Bett geirrt und keines gefunden. Natürlich, sind ja auch die Skye Highland Games morgen. Letzte Chance im Hostel und siehe da, zwar alles voll aber 3 mehrheitlich ausgesprochen hübsche Schweizerinnen gewähren mit Unterschlupf und es wird eine sehr lustige Nacht. Und dann habe ich auch noch grade eben die wohl besten Fish & Chips gegessen. Wieder einmal – Glück muss man haben und ich habs. Morgen dann Skye Highland Games natürlich und dann Richtung Fort William. Auf der wohl berühmtesten Panoramastraße Schottlands, der Road to the Isles.

05. August – Portree, Skye (noch immer)

Sitze gerade im Pound. Wo? Na dort, wo die Highland Games stattfinden. Im Pound. Und während ich so warte, Dudelsack-Marschkapelle kann auf jeden Fall mehr als Blasmusik in den Alpen. The Pound ist übrigens ein runder Platz, Gras, rundum leichter Anstieg, natürliches Amphitheater quasi. Auf einer Seite offen für die Baumstammwerfer. Die Arena ist ziemlich voll, gute 500 Zuschauer, vor mir eine deutsche Familie, komplett im Highlander Dress. Aber doch eher auf peinlich. Gut, gestern wurde es erstens nicht nur tatsächlich eine witzige Nacht mit den 3 Schweizerinnen, ich habe vorher auch noch bei einem örtlichen Fußballmatch zugeguckt, Kleinneusiedl gegen Fischamend quasi, und im Anschluss habe ich mich in eine Kirche rein geschwindelt und beim offiziellen Dudelsackwettspielen gekiebitzt.

05. August – Fort William

Nach 3 Stunden Highland Games habe ich mich von der Insel gestohlen. Umdrehen hätte ich mich – so ehrlich muss ich sein – nicht können. Sonst wär ich heute noch dort. Aber mal ehrlich, so ist es mir bei den meisten Punkten meiner Schottlandreise gegangen… Zu schön. Zurück aufs Festland habe ich dann alternativ nicht die Brücke, sondern die Fähre genommen – von Mallaig weg, und bin dann die klassische Road to the Isles Richtung Fort William gefahren. Quer durch die Highlands. Und wieder ganz verzaubert von dieser Landschaft. Dieses Land ist so unwirklich, lädt zum Träumen ein und gleichzeitig rau und echt und original und natürlich. Ach ich schreibe Blödsinn. However, gehalten habe ich beim Glennfinan Monument und diesem Harry-Potter-Brücken-Aquädukt (ich kenn diesen Typen ja nur sehr entfernt, aber fliegende Züge oder Autos sind mir nicht begegnet, liegen aber wahrscheinlich an meiner Ungläubigkeit). Fort William selbst nennt sich Herz der Highlands, Zentrum der Outdoor Activities. Und das strahlt diese Stadt im Schatten des Ben Nevis auch aus. Sehr sportlich, sehr clean, nicht ganz so hip wie Edinburgh oder yuppiehaft wie St. Andrews oder hippielike wie Cumden Bay. Hemdsärmelig, sehr amerikanisch, die High Street voll mit Outdoor Equipment Stores, durch die Berge ringsum wirkt es wie eine Stadt in den Rockies. Morgen werd ich schauen, wie weit ich es auf den Ben Nevis hinauf schaffe und mich dann langsam näher Richtung Edinburgh bewegen. Schließlich nähert sich der Urlaub ja wirklich dem Ende zu. Noch was Grundsätzliches. Wieso ich so auf meine Art zu reisen stehe? Bin heute zum 5. Mal innerhalb von 7 Tagen für einen Einheimischen gehalten worden, quer durchs Land durch, ich geh einfach nicht als Tourist durch. Liegt jetzt natürlich wahrscheinlich auch an meiner stattlichen, klassischen schottischen Schönheiten. Abgesehen davon, Schottland scheint aus jungen Leuten zu bestehen. Egal wann, egal wo, die Jungen sind immer und überall in der Überzahl.

06. August – Ben Nevis

Ganz rauf habe ich es leider nicht geschafft, bei 700 m musste ich STOP machen. Wette rund Zeitplan zwingen mich dazu. Schließlich muss ich mich heute noch ein bisserl Edinburgh nähern und Loch Lomond und das Rob Roy Center gehören auch noch besichtigt. Die Landschaft hier ist auf jeden Fall fantastisch. Obwohl eben nur auf knapp 700 m über Meer ist es wie im Hochgebirge. ich werde Schottland vermissen.

07. August – Edinburgh

Das war es also. Sitze am Flughafen, Auto bereits retourniert, muss noch ein bisserl aufs einchecken warten, aber der Urlaub neigt sich dem Ende zu, es ist nicht mehr abzustreiten. Was bleibt noch zu berichten… Gestern vom Ben Nevis runter, das Wetter wurde genau rechtzeitig schlecht. Bin dann noch bei Inverloch Castle stehengeblieben und habe ein paar schöne Aufnahmen gemacht bevor ich Fort William wieder verlassen habe und mich auf durch Loch Lomond and the Trussochs National Park gemacht habe. Herrliche Gegend, Rob Roy hat hier sein Unwesen getrieben. Wobei das Rob Roy Visitor Center jetzt nicht so der Bringer war. Aber die Gegend, wieder ganz anders, sehr viel Wald, die Berge nicht ganz so hoch und wild, sehr idyllisch, romantisch. Bin dann trotz Aufenthalt im Douane Castle und Cullumnder bis Stirling weiter gefahren. War ich zwar schon zu Beginn meiner Reise, aber da habe ich ja nur kurz fürs Schloss gehalten. Unterkunft in Stirling University, sogar mein Uniausweis haben sie wieder anerkannt und hat mir noch mal 20 Pfund erspart. Hat sich überhaupt ausgezahlt, dieses “korrekte” Verlängern des Ausweises. Habe alleine auf diesem Trip gut und gerne 100 Pfund gespart dadurch.

Nun, abends also durch Stirling spaziert, sehr nette Stadt, man spürt, das sie nicht nur alte königliche Hauptstadt ist sondern auch alte Unistadt. Herrliches Pubmenü gespeist, Burger mit Beef & Chilli con carne obendrauf. Klingt seltsam, ist es wahrscheinlich auch, schmeckt aber sensationell. Heute bin ich dann um 9 raus, habe mir beim Tesco ein Frühstück gekauft und mir noch schnell Bannockburn angesehen. Das Schlachtfeld, auf dem Robert the Bruce 1314 den Engländern so richtig in den Arsch getreten hat. Ach, übrigens die University of Stirling verbindet mit Stirling selbst die Stirling Bridge, heute nur Fußgänger benutzbar, 1297 aber hat genau diese Brücke William Wallace zum Sieg verholfen weil sie schmal ist und nicht das ganze englische Heer auf einmal drüber gekommen ist. Schön blöd auch.

Tja und das war es dann auch schon. Die restlichen Kilometer bis Edinburgh habe ich auf der M9 zurückgelegt, ein bisserl Autobahnfahren muss ja auch sein, insgesamt waren es übrigens 767 Meilen in 6 Tagen, also ganz ok für hauptsächlich Single-Lane-Roads quer durchs Hochland und die Küste entlang.

Also dann…

Fazit

Ich war also in Schottland, 10 Tage lang, alleine. Nur was soll ich schreiben? Und wie? Schließlich kann ja die ganze Reise haarklein notiert im vorigen Kapitel nachgelesen werden? Macht wenig Sinn. Ich könnte einfach einen Haufen Photos nehmen und halblustige Bildunterschriften dazu verfassen. Aber das würde die Geschichte weder besser machen noch zu meiner. Ich könnte natürlich noch einmal die Gründe anführen, warum ich gerade nach Schottland geflogen bin und ob es funktioniert hat. Aber angeführt habe ich sie schon im ersten Kapitel und hat es funktioniert? Also vielleicht einfach so…

Ich bin in Edinburgh durch die Straßen gewandert und habe in Pubs gemeinsam mit Einheimischen Fußball geguckt. Ich bin ins tiefste Verlies von Edinburgh Castle gestiegen und bin ganz oben auf Arthurs Seat gesessen und habe die Stadt unter mir gehabt. Ich bin einsame Küstenstraßen entlang gefahren und habe die Highlands durchquert. Ich habe am Strand von St. Andrews geträumt und mein Hide-Out in Cumden Bay (oh, das hätt ich jetzt vielleicht nicht sagen sollen…) gefunden, ich habe 3 Schweizerinnen bezirzt um das letzte freie Bett auf Skye zu ergattern und versucht mit 2 Australierinnen und einem Belgier Activity zu spielen. Ich habe mir mit meinem legal erschwindelten Uni-Ausweis ein Bett im Stirling College erhandelt und Nessie zwar nicht gesucht aber im Loch Ness trotzdem was gefunden. Ich bin den Ben Nevis bis zur Hälfte raufgeklettert und beim Runter steigen fast nicht nass geworden. Ich bin über 750 Meilen fast nur auf Single-Lane-Roads gefahren und den kompletten Leigh Walk vom Edinburgher Hafen rauf ins Zentrum gewandert. Ich habe einem Neuseeländer Straßenkünstler bei seiner Show geholfen (einmal ein Rampenschwein immer ein Rampenschwein) und bin im Park gesessen und habe einfach nur die Menschen beobachtet. Ich habe die rauen unwirklichen Highlands gesehen und ein Fußballmatch auf Skye und die Highlands Games und Muscheln gesammelt und mit Glasgowern Billard gespielt und The Ashes gesehen und nicht verstanden und tausend andere Dinge gemacht und gesehen. Ich habe am Old Course die Fahne des 18. Lochs gehalten und mir von einem Fan das Wesen des Spiels erklären lassen. Ich habe mir die Geschichte von Flora MacDonald von einer Frau erklären lassen, die seltsamerweise Flora MacDonald zu einer frühen Feministin erklärt hat. Ich habe mich in ein Dudelsackvorspielen rein geschummelt und leider nicht rechtzeitig die Kamera zur Hand gehabt um 2 Harrier über Eilan Donnan Castle zu erwischen. Ich habe das wohl beste selbstgemachte Vanilleeis in Cunniger gegessen (und das obwohl ich Vanilleeis gar nicht mag) und Haggis als lecker befunden aber Bohnen zum Frühstück für doch zu schräg. Ich habe literweise Dr. Pepper getrunken und nur einen Schluck Whisky (und keinen einzigen Tropfen Bier). Ich habe es nicht vermeiden können, bei den Highland Games Schotten unter die Röcke zu schauen, aber zum Glück tragen sie alle Boxershorts. Ich habe mir auf der Fähre von Skye nach Mallaig keine Seekrankheit geholt und im Stirling College nach jedem Tür öffnen die Hände desinfizieren müssen, weil die Typen doch tatsächlich Schweinegrippeparanoid sind. Ich habe festgestellt, dass meine Höhenangst bei brennenden Oberschenkelmuskeln noch schlimmer ist und dass 300 Stufen rauf aufs William Wallace Monument sehr wohl brennende Oberschenkel verursachen. Ich habe rausgefunden, dass ich ohne brennende Oberschenkel meine Höhenangst sehr wohl im Griff habe und die 150 Stufen des Glenfinnan Monuments keine brennenden Oberschenkel verursachen. Ich habe die Eisenbahnbrücke, die angeblich Harry Potter immer benützt fotografiert und auch das Cafe, in dem diese Rowling die ersten Bücher geschrieben hat, aber eigentlich nur, weil ich halt zufällig dran vorbeigekommen bin. Ich habe sowohl Aberdeen als auch Perth und Glasgow links liegen gelassen weil mir Edinburgh an großen Städten völlig gereicht hat und ich habe einen Haufen Burgen ausgelassen aber trotzdem mehr kaputte Steine gesehen als je zuvor. Ich bin in Roslin Chapel gewesen und habe das metallene Flugdach zur Renovierung sehr lustig gefunden und natürlich habe ich verbotenerweise auch in der Kirche drinnen fotografiert (selber schuld wenn mich der Blitz nicht trifft beim Überschreiten der Türschwelle).

Gibt jetzt keine Antwort auf die obige Frage, oder? Oder? Vielleicht doch. Vielleicht muss ich mehr zwischen den Zeilen lesen. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, aber unter Umständen habe ich ja doch mehr gelernt auf dieser Reise. Mehr als ein paar geschichtliche Facts und Wissen über Steinhaufen? 10 Tage mit mir alleine hat mir wieder mal gezeigt, ich bin nicht nur fähig, in der Fremde rasch Anschluss zu finden, ich bin auch der selbe Mensch, wenn ich 2 Tage einsam in den Highlands unterwegs bin. Es macht mir denselben Spaß, im Volksheim in Fischamend oder in der Rothmühle mit den Fischamender Spielleut auf der Bühne zu stehen wie gemeinsam mit einem Straßenkünstler in der Royal Mile oder auf einem Parkplatz in den Highlands. Ob mein Publikum jetzt 200, 100 oder nur 1 Person ist oder gar nur ich alleine ist völlig unerheblich für mich. Dann produzier ich mich halt nur für mich selbst, lach nur ich über mich. Ob das jetzt bedeutet, dass das damit eh o.k. ist oder mich in Wirklichkeit nur noch schlimmer macht war erstens nie die Frage- oder Problemstellung und zweitens komplett unerheblich. Schließlich ist ja das nicht mehr mein Problem, oder?

Tatsache ist, und verzeiht mir bitte, wenn ihr das jetzt für zu schmalzig haltet, aber so sehe ich das nun mal, diese 10 Tage Selbstbeschäftigung (und in der letzten Reihe verbitte ich mir da jetzt durchaus das schmutzige Grinsen) haben mir nicht nur ausgesprochen gutgetan, sie haben sehr wohl auch einen Nutzen für meine Umwelt gehabt. Schließlich war ich die letzten Wochen doch schon eher mehr als normal gestresst und für einen friedliebenden, ruhigen Menschen wie ich es bekanntermaßen bin habe ich die letzten Wochen doch eher zu schnell die Geduld verloren. So gesehen, und natürlich nicht nur so gesehen sondern auch ganz allgemein, aber halt auf jeden Fall so gesehen, war dieser Urlaub ein voller Erfolg. Ich brauche mir nur die Fotos anschauen und schon sehe ich wieder dieses herrliche Land vor mir (natürlich tu ich das, schließlich schau ich mir ja die Bilder an, aber man muss ja nicht immer alles so tierisch genau nehmen, ich mein damit ja auch eher vor dem inneren Auge…) und damit lass ich es auch

Wobei, ein Zitat muss ich hier noch anbringen:

For, as long as but a hundred of us remain alive, never will we on any conditions be brought under English rule. It is in truth not for glory, nor riches, nor honours that we are fighting, but for freedom — for that alone, which no honest man gives up but with life itself.

Robert the Bruce

Und für die Freiheit zu kämpfen ist doch eine wunderbare Sache. Tun wir doch alle… Nicht? Sollten wir aber, oder?

Reisekosten

Für alle, die es ganz genau wissen wollen, habe ich natürlich auch noch eine kleine Aufstellung meiner Reisekosten:

  • Ryan Air Tickets (inkl. Gebühren): 90 €
  • Avis Mietwagen + Spritverbrauch: 210 €
  • Übernachtungen:
  • Caledonian Backpackers (4 Nächte): 87 €
  • St. Andrews College: 25 €
  • Stirling University: 18 €
  • Portree Backpackers Hostel: 15 €
  • B&B Inverness: 30 €
  • Guest House Fort William: 35 €
  • Homecoming Pass 2009: 35 €
  • restliche Eintritte, Fähren & Bustickets: 80 €
  • Verpflegung: 100 €
  • Mitbringsel + diverses: 70 €

macht total eine Gesamtsumme von 795 € für 10 Tage Schottlandaufenthalt ich habe der Einfachheit halber gezahlte Pfundbeträge mit 1,3 multipliziert, mal war der Wechselkurs ein bisserl besser, mal ein bisserl schlechter, im Endeffekt ist 1,3 wohl ein guter Mittelwert…

 

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