Irland – Oktober 2012

Day 1… Bratislava, Glendagouh, Kilkenny (07.10.)

Von Leo & Susi nach BTS gefahren, haben auch brav gewartet die beiden bis wir durch die Sicherheitskontrollen durch sind und dann geht der Urlaub auch schon los.

Nämlich in einem wunderbaren Massagesessel im Transit. 8 Minuten durchkneten für 4 Euro. Traumhaft. Der Flug mit Ryanair selbst dann etwas unruhig, auf dem Tab ein bisserl gespielt und Videos geguckt.

Dublin Airport dann bei weitem nicht so schön wie Wien. Also Auto bei Avis ausgefasst, Y. etwas unruhig wegen Linksverkehr, also ich mich als erster hinters Steuer geklemmt und schon ging es los. Wobei, nicht allzu weit. Verpflegungszwischenstopp beim großen M.

Satt dann quer durch Dublin – Navi spinnt wohl. Aber egal, irgendwie tatsächlich auf dem Weg nach Glendagouh. Kann schon verstehen, warum Kevin gerade hier ein Kloster gegründet hat. Herrliche Landschaft.

Durch die Wickow Mountains Richtung Kilkenny erster Schafkontakt auf der Strasse. Und dann. Der erste irische Supermarkt. Ich liebe englische Supermärkte. Schokolade. Ginger Ale. Jelly. Das Leben ist gut zu mir.

Kilkenny gegen 20 Uhr erreicht. 190 Kilometer für den ersten Tag mit dem Auto ganz brav. Plus knappe 8 zu Fuß. Kilkenny selbst eine alte Stadt. Sehr alt wohl. Aber wir zu müde. Von daher, Kebap verdrückt, die irische Liveband im Pub daneben für heute für zu laut empfunden, ab ins Bett. Hostel ganz nett, blöderweise haben die 2 deutschen Backpackermädels, die knapp vor uns angekommen sind, grade Käsnudeln gekocht. Stank etwas. War aber egal, hatte ja Y. dabei, musste also nicht freundlich zu anderen Menschen sein…

Day 2… Kilkenny, Rock of Cashel, Cahir, Killarney (08.10.)

Kleines Frühstück, kleiner Spaziergang durch Kilkenny. Montag und nichts öffnet vor 10.30 Uhr. Also doch, ein Cafe. Irgendwo müssen diese Zeilen ja entstehen.

Autobahn nach Cashel. den dortigen Rock besuchen. Aber zuerst haben wir Cashel nach einem Klo durchpflügt. Blöderweise haben wir weder das große M noch sonst irgendwas gefunden, also leider leider rein in den nächsten Tesco. Musste ich leider wieder bei Schokolade zuschlagen. Und gleich fürs Mittagessen versorgt. Am Parkplatz mit Blick auf den Rock of Cashel dann herrliche selbstgemachte Sandwiches verdrückt. Bei strömendem Regen. Den Rock, also die daraufliegende Burg, dann kurz von außen beäugt und weiter nach Cahir gefahren. Mit der wunderbarsten erstmals am Steuer. Aber sie ist ja auch kein Mädchen, ging also alles gut.

In Cahir ins dortige Castle auch mal rein. 100.000 Stiegen. Hohe und schmale. Nix von wegen gemütlich. Und meine 09er-Schottland-Erkenntnis hat sich wieder bestätigt. Im Mittelalter wäre ich ein Riese gewesen.

Weiter Richtung Killarney am Weg dann ein Hinweisschild gesehen. Knocknaville Stone Circle. Also einfach links ran und dem Schild gefolgt. Die Strasse wurde schmaler, es ging bergauf, Nebel zog auf, Schafe neben der Strasse, die Strasse wurde zum Feldweg, Schafe auf dem Feldweg, der Nebel ging über in einen starken Nieselregen. Herrlich. Dann der Steinkreis. Etwas abseits. Mitten in einer Weide. Nachdem wir über den Zaun geklettert waren, bemerkten wir, dass die Weide eher ein Moor ist. Wasserüberflutete Wiese ist ja an und für sich ganz nett, Y. Converse waren halt nicht ganz wasserdicht. Vor allem retour dann… Aber zuerst zum Stone Circle…. Eh, ja… Der Weg ist das Ziel. Der Kreis selber? 4 Steine. Kleine Steine. Zu zweit hätten wir sie wohl mitnehmen können. Also wenn da nicht das Moor retour gewesen wäre. Denn auch ohne Steingewicht versank Y. bis zum Schienbein im Gatsch. Oder ist sie ausgerutscht?

In Killarney das Hostel fast auf Anhieb ge- und für gut befunden. Das kleine Nickerchen hat Y. dann ausgeknockt. Abends bisserl durch die Stadt, göttliche Fish & Chips bzw. Monster Burger. Hieß wirklich so das Teil. Hatte Y. Anschließend synchron in die Matratze gekippt.

Day 3…  Ring of Kerry (09.10.)

Dank Y. und ihrem (nicht abgeschaltenem) Wecker Tagwache um 5 Uhr früh. Zeitverschiebung sei dank. Um 6.30 Uhr dann kurzentschlossen das Frühstück im Hostel sausen gelassen und gleich gestartet. Ring of Kerry. Im Morgengrauen, bei Regen und Nebel eine der wohl schönsten Küstenstrassen der Welt erreich und das erste Mal das Meer gesehen. Kurz darauf dann dank Sonntagskindgenen in mir der Regen weg und dem fast übersehenen Hinweisschild zum White Strand gefolgt. Traumhaft schön. Anders als die verlassenen Strände in Schottland. Nicht ganz so schroff, nicht ganz so unwirtlich. Aber trotzdem noch immer nicht lieblich, nicht Rosamunde Pilcher-like. Und gerade deshalb wunderschön.

Weiter der Küste entlang zum Ring of Skellig, der ein kleinerer Teil des Ring of Kerry ist. Klippen rauf marschiert, kurz nach Portmargee, mit Blick auf Skellig Michael. WOW. Du siehst und kriegst nichts mit vom Mehr, gehst 100 Meter ein bisserl bergauf und stehst plötzlich am Rand einer Klippe und schaust 100 Meter runter aufs tosende Meer.

Die Küste entlang noch einen wunderschönen Strand entdeckt – ebenfalls mit Blick auf Skellig Michael – in einer namenlosen, kleinen, verlassenen Ortschaft. Das Hinweisschild „Kein Schwimmen erlaubt“ muss für die ganz harten sein, bei den Temperaturen und den Wellen geht hier doch niemand freiwillig baden…

In Waterfront Rast in einer Hippie Soup Kitchen. Aber mit einem alten Lederthronsessel für mich. Mal schauen, wie das Essen schmeckt. Nachdem bei der Kälte hier drinnen sogar die Butter am Tisch stehen bleiben kann, muss es wohl zumindest frisch sein…

War eh lecker. Y. hatte Fish & Chips, schließlich wollten wir unbedingt Suppe essen. Ist ja immer noch verschnupft die gute. Macht aber nix, wenigstens kann sie nicht über meinen Fahrstil schimpfen, wenn sie die 1/2 Zeit pennt während der Fahrt. Nicht das es etwas zu meckern gäbe über meinen Fahrstil. Ich meine ja nur…

Weiter entlang der N70, der Ring of Kerry ist wirklich eine beeindruckende Strasse. Selten so herrliche Ausblicke so knapp hintereinander erlebt. Nicht mal wirklich in Schottland. Aber ich wiederhole mich. Und der Chocolade Cake den ich grade in Sneem esse, ist auch herrlich. So schließt sich der Kreis. Also jetzt nicht der Ring of Kerry. Der geht noch ein Stückerl.

Das Stückerl dann ähnlich toll wie der ganze Rest. Retour nach Killarney über Kenmare und quer durch den Killarney National Park. Der erst recht WOW ist. Sind aber nicht stehen geblieben. Erstens war es doch schon zu dunkel und wir hundemüde und zweitens nehmen wir morgen die gleiche Strecke, wenn wir den Ring of Beara fahren. Daher direkt ins Hostel. Wobei, nicht ganz. Zuerst noch rein in den Supermarkt, ein paar Kleinigkeiten zum essen gekauft und im Hostel ein paar leckere Sandwiches verspeist. Und glaubt es oder nicht. kurz nach 7 eingepennt und mit einer kurzen Unterbrechung um 3 herrlich bis kurz vor 8 am nächsten Morgen geschlafen.

Day 4… Ring of Beara (10.10.)

Zweiter Ring. Also um 9 Uhr Abfahrt, wieder durch den Killarney National Park. Dieses mal ohne müde und mit Sonnenschein. Was für eine Landschaft. Schroff, Felsen, Seen, eine Strasse auf den Großglockner rauf und biegst du zwei mal um die Kurve siehst man wieder das Meer.

Kenmare links liegen gelassen und damit schon auf dem Ring of Beara. Etwas urtümlicher, weniger touristisch erschlossen wohl. Quer über den Healy Pass auf die Südseite der Insel. Healy Pass dabei ist wahres Hochgebirge. Auf nicht mal 300 Höhenmeter. Vom Feeling her mitten in den Hohen Tauern. Bei strömendem Regen. Aber eh schon wissen. Drei mal um die Kurve und man sieht das Meer. Die Küste entlang nach Castletown Bearhaven. Mitten am Hauptplatz direkt am Hafen ein wunderbares, spätes irisches Frühstück verspeist. Y. ist heute zuckersüss leicht erfroren und semigrantig. Und isst eine Hühnersuppe. Liegt wohl am Touristenbus, der grade einkehrt. Was blockieren die alten Mädels aber auch seit gefühlten Stunden das einzige Klo. Draußen regnet es immer noch. Nicht ständig. Nicht stark. Aber es regnet. Der Herr lobe mir die Regenhüllen für die Kameras.

Ich kann übrigens keinen Unterschied erkennen, wenn die Kellnerin mit einem Touristen oder einem Einheimischen redet. Immer alle gleich freundlich. Und verstehen tut man sie alle sowieso nicht. Der Akzent ist ein Hammer. Bin gespannt wie das wird, wenn wir weiter in den Norden raufkommen.

Weiter Richtung Dursey Island. Wirkliche, wahre Single Lane Roads. Sehr verlassen die Landschaft. Tatsächlich viel weniger touristisch als der Ring of Kerry. Aber nicht weniger schön. Anders. Durch den Regen und Nebel noch mystischer.

Dursey Island dann die Seilbahn natürlich grade abgefahren und sowieso alles im Nebel, daher Fahrerwechsel und retour auf der Nordseite der Beara-Halbinsel. Y. mit Pech. Gleich der erste Ire, der ihr entgegen kommt, touchiert sie. Ist aber nicht weiter dramatisch, ein kleiner Kratzer und wir haben ja sowieso die Premium Versicherung gewählt. Also kein Selbstbehalt…

Beara ist wunderschön. Der Nebel passt heute. Macht alles so verwunschen, entrückt. Die Lichtblicke da und dort wenn die Wolken mal doch ein bisschen Licht durchlassen, zeigen eine wunderschöne Küste. Herrliche Panoramen. Und Schafe.

Y. bleibt am Steuer bis zurück nach Killarney und ich kann die Landschaft genießen – wenn ich mich nicht grade irgendwo festkralle. Ich bin eben ein furchtbarer Beifahrer… Im Hostel die Route für morgen geplant, zumindest im Ansatz. Über Tralee und mit der Fähre zu den Cliffs of Moher und den Burren. Quartier dann wohl in Doolin. Mal gucken, was es wirklich wird….

Abendessen in der Burgerbude. Y. bleibt skeptisch. Ich strotze vor Zuversicht und ungesättigten Fettsäuren…

Day 5… Tralee, Abbeydorney, Ballyhogue, Cliffs of Moher, Doolin (11.10.)

Morgens Aufbruch Richtung Norden. In Tralee 20 Minuten rumgekurvt auf der Suche nach einem Kaffee für die wunderbarste. Nix gefunden. Wir sind einfach zu früh draußen für die Iren. Irre. In Abbeydorney bei einer alten, riesigen Kathedrale stehen geblieben. Ein paar Fotos müssen ja schon auch noch gemacht werden.

In Ballyhogue dann auf der Suche nach einem Kaffee – ja, wir suchten immer noch – quasi gestolpert über einen der wunderschönsten Strände, die ich jemals gesehen habe. Erinnerte sehr an St. Andrews. Einzig der Golfplatz im Hintergrund hat gefehlt. Ansonsten. Passte. Perfekt. Im Sommer sicher ein herrlicher Ort für einen Strandurlaub, jetzt im Herbst mehr als verschlafen. Der Strand selber leicht gebogen, sehr breit, gut 100 Meter, und sicher 2 Kilometer lang. Dahinter Dünen, Schilf. Noch weiter dahinter eine Wohnwagensiedlung. Vorne das Meer, der halbe Horizont weit offen, links im Hintergrund Berge der gegegenüberliegenden Halbinsel Dingle. Herrlich. Himmlisch. Wegen solcher Strände wollte ich nach Irland.

Dort dann tatsächlich auch ein offenes Kaffehaus gefunden. Für mich Rhabarber Crumble mit Cream. So lässst es sich leben. Warmer Rhabarber Crumble mit einer großen Portion Cream. Ich bleibe wohl hier.

Weitert Richtung Tarbert. Fähre genau pünktlich erwischt. Gut dass wir online vorgebucht hatten, Ticket kaufen wäre sich nicht mehr ausgegangen. War doch gut, die 10 Kilometer hinter dem Torftraktor herzuzuckeln. Wer mag schon auf eine Fähre warten… In kaum 20 Minuten Schifffahrt dann auch drüben im County Clare und von dort ging es direkt zu den Cliffs of Moher. Also quasi. Einen kleinen Zwischenstopp an einem herrlichen Strand haben wir schon noch machen müssen. Die wunderbaren Flecken in Irland beginnen zu verschwimmen.

Cliffs of Moher also… Erster Eindruck? Wow. Zweiter Eindruck? Lauter dumme Menschen. Der Wind stürmt, die – vor allem Amis – klettern über die Absperrungen drüber und schauen über den Abgrund raus. Ist ihr Leben. Also Y., alte Gutmenschin die, ereifert sich natürlich über so viel Dummheit. Die Klippen selber sind traumhaft. Keine Frage. In der Abendsonne, 200 Meter hoch, die Gischt spritzt bis rauf. Netter Effekt. Es regnet quasi von unten.

Doolin Hostel ein paar Kilometer hinter den Cliffs of Moher ein Traum. Eigenes Badezimmer. Super Zimmer. Spaziergang runter zum Hafen mit dem nächsten Highlight. Ausgesprochen kitschig. Wenn mal wer heiraten mag, ich empfehle, den Antrag dort unten bei Sonnenuntergang zu machen. Kommt sicher gut an… Pub mit traditioneller Pubbestellung an der Theke. ich Fish & Chips, Y. natürlich Burger. Hatte sie ja noch nicht den Urlaub. Hauptattraktion des Pubs eine achtköpfige Amifamilie. Y. schon leicht gereizt. Ich finde sie witzig.  Haben gute 30 Minuten nach dem perfekten Tisch gesucht, den dann trotzdem drei mal gewechselt. Die Alte der Truppe dann trotzdem nicht zufrieden. Aber wenigstens haben sie sich dann noch schnell den Tisch und das Besteck desinfiziert…

Day 6… Burren, Galway, Clifden (12.10.)

Nochmal runter zum Hafen von Doolin und wunderschöne Bilder der Küste in der Morgensonne gemacht. Y. hinters Steuer und ab Richtung Galway. Wir wissen noch nicht, ob wir in Galway bleiben wollen über nacht oder ob wir gleich weiterfahren nach Connemara.

Freitag abend im Pub. Livemusik. Warten auf das Match. Bis dahin… was war heute noch…

Quer durch den Burren Richtung Galway. Burren erinnert an Winnetou. Ist schließlich genauso wie Ex-Jugoslawien eine Karstlandschaft. Plus geile Meeresküste natürlich. Galway selber dann halt eine Stadt. Nett. Alt. Viele Leute unterwegs. Junge Menschen. Klar. Unistadt halt. Aber wieso tragen 75 % aller jungen Irinnen (und fast 100 % der Ami-Touristinnen) eine Jogginghose? Gehen die alle nachher noch laufen? Die Amis zumindest schauen nicht so aus. Wie auch immer – Galway ist, noch dazu beginnt es zu schütten, nicht so wirklich unseres. Wir wollen Landschaft. Also weiter nach Connemara rein. Kleiner Stopp in einem Supermarkt um die Essensvorräte aufzufüllen. Bei der Quiet Man Brücke (you know, John Waye…) dann herrliche selbstgemachte Sandwiches verzehrt.

Connemara selbst eine traumhafte Landschaft. Wieder ganz anders als das bisherige Irland. Auch wieder, wie der Burren, an Western  erinnernd, aber jetzt eher in Richtung „Der mit dem Wolf tanzt“, „Silverado“, „Open Range“. Auf jeden Fall traumhaft. Weite Ebenen, Berge, Wiesen, Seen.

In Clifden beschlossen, Quartier zu beziehen und im Town Hostel angefragt. Von dort weiter geschickt zu einem B&B. Da dann aber 30 Minuten gewartet, weil der Besitzer wohl grad auswärts war. Also weiter auf eigene Faust gesucht. Und gleich ums Eck fündig geworden. Nettes B&B, guter Preis, gemütliches Zimmer und weil der Typ  so nett und toll die Umgebung beschrieben hat, haben wir kurzerhand beschlossen, gleich zwei Nächte zu bleiben.

Und jetzt eben im Pub. Ich geiles Irish Stew, Y. noch geilere Fish & Chips. Und damit hat sie den 6. Tag hintereinander entweder Fish & Chips oder Burger. Auswahl at your greatest. Im Pub geile Livemusik mit Geige und Gitarre und Bodrun. Irische Trommel. Mal schauen wie die klingt.

Y. bestellt übrigens grad ihren ersten Whiskey. Bisher ja schwer verkühlt gewesen und mit Medikamenten intus unterwegs. Von daher. Und natürlich ereifert sie sich darüber, dass der Barkeeper Eis reingeben wollte in ihr Glas. Green Ore. 6,1 € das Glas. Da kommt kein Eis rein. Ach und die Musiker hier sind übrigens mehrfache All-Ireland-Champions im Banjo bzw Geige spielen. Clifden rockt.

Ach und jetzt fängt natürlich auch noch ein alter Ire an zu tanzen. Bin gespannt, wann sich der erste Kobold blicken lässt. Oder Y. mittanzt.

Nachtrag: Irland hat übrigens 1:6 gegen Deutschland verloren. Daheim. Also in Dublin. Tjo, hier reagiert keiner bestürzt, wussten doch sowieso alle schon vorher.

Day 7… Connemara National Park (13.10.)

Zweiter Tag in Clifden. Geniales irisches Frühstück. Nachdem ich einen großen Teller Cornflakes hatte. Sollte sich aber auszahlen, die Kraft werde ich noch gut brauchen können. Nach dem Essen noch eine gute Stunde mit unserem B&B-Wirten geplaudert und einfach alles über sein Leben erfahren. Über seine Jahre in New York, seine Urlaubserlebnisse in Spanien, seine Ryan Air-Übergepäck-Stories. Welche Nationalitäten er in seinem B&B mag und welche nicht und warum und warum nicht. Was er über MP3-Player und In-Ear-Kopfhörer denkt. Und. Und. Und. Und. Y. hat natürlich begeistert mitgeplaudert und wenn sein Redefluss mal ein wenig gestockt ist, hat Y. die eine oder andere Anekdote eingeworfen. und ganz ehrlich? Deswegen liebe ich alter Menschenfeind sie ja. Muss ich wenigstens nicht mehr freundlich sein und mit anderen reden und meine Neugierde wird aber trotzdem befriedigt.

Nach Frühstück und Plauderei rein ins Auto und ab zur Skyroad. Geht von Clifden rund um die Halbinsel Richtung Letterfrack. Und wirklich Skyroad. Viel Meer, noch mehr Himmel.

Im Connemara National Park in Letterfrack dann kurzentschlossen tatsächlich die empfohlene Route bis rauf auf den Diamond Peek gemacht. Hätte ich doch nur kurz drüber nachgedacht. Oder bergauf gesehen. Der Diamond Peek nämlich ist zwar nur gute 490 Meter hoch. Aber wenn man von quasi Meereshöhe startet hat die Höhe trotzdem was. Wurde nämlich nach fast gemütlichem Start auf einem breiten, gut ausgebauten Wanderweg dann fast zur hochalpinen Erfahrung. Die letzten 1,5 Kilometer auf den Gipfel rauf gingen quasi steil bergauf durch ein Steinfeld ähnlich der K2-Südflanke, meine Lunge pfiff aus dem letzten Loch, Y. lachte, ich schwitzte. Von daher ich voll im Training wie eine 1860er Dampflok rauf auf den Berg, Y. locker flockig von Stein zu Stein springend wie eine Gemse. Oder Gämse. Hinterherjapsend dann tatsächlich irgendwann oben am Gipfel angekommen. Und was für eine herrliche Aussicht. Jeder einzelne Schweißtropfen war es wert. Vor uns das Meer so breit und weit wie der Horizont. Hinter uns die 12 Summits von Connemara. Links unter uns die Kylemore Abbey, eine alte Klosterschule für frustrierte irische Nonnen. Frustriert wahrscheinlich deswegen, weil sie mitten in dieser herrlichen Landschaft hinter dicken Klostermaurern eingesperrt sind. Und ich darf mich auf einen Berg hochschleppen.

Runter nicht ganz so anstrengend, die Knie haben trotzdem ein Loblied gepriesen, aber die Landschaft… eh schon wissen… entschädigt für vieles.

Retour im B&B Y. auf Pullovereinkaufstour und ein kleines Nickerchen. Hab ich mir auch verdient. Und jetzt warten wir in Guys Bar aufs Essen. Vier mal Besteck haben wir schon bekommen. Aber vielleicht verwirren die Kellner auch einfach die ganzen Jogginghosenträgerinnen. Wir sind mit Jeans und Pullover (ja, Y. hat natürlich zugeschlagen) wirklich overdressed. Und sogar ich senke hier den Gewichtsschnitt. Und das will was heißen. Amis.

Das Essen btw wie schon die ganze Zeit hervorragend. Selten so köstliche Burger gegessen, die Fish & Chips sowieso frisch und fast noch im Meer zappelnd. Und das Irish Stew ausgesprochen lecker.

Day 8… Westport, Castlebar, Sligo, Donegal (14.10.)

Kräftiges Frühstück, noch ein kleiner Tipp für die Strecke und ab Richtung Westport. Dort wollen wir entscheiden, ob es Richtung Achill Island oder Richtung Sligo gehen soll.

Donegal. Castle Bar Restaurant, 10 Stunden später. Man merkt, es wurde weder noch. Wobei, wenn dann eher Sligo. Schließlich haben wir Sligo zumindest angesteuert, sind dann aber doch noch weiter Richtung Norden und Donegal gefahren.

Dazu haben wir das County Mayo durchquert. Wieder ganz andere Landschaft. Anders, aber genauso eindrucksvoll. Sligo dann nur am Rande gestreift wie erwähnt, wir waren noch fit, wollten noch mehr Kilometer fressen. Also eigentlich ich. Y. am Beifahrersitz hat großteils geschlafen. Kurz vor Sligo hab ich sie dann aber doch noch mal geweckt, draußen, an der Küste, an einem weiteren gottverlassenen Strand, nur eine Bar, die im Sommer wahrscheinlich voll ist. Jetzt alles trostlos und verlassen, der Hund des Hauses war schon dermaßen ausgehungert, dass er mich um ein Erdnußbutterbrot angeschnorrt hat. Hab ich natürlich genüßlich selbst verspeist. Teilen ist nicht.

In Donegal ein nettes B&B etwas außerhalb gefunden und bezogen. Riesen Zimmer, eigenes Bad, Fernseher, Wlan. Wir werden wohl gleich 2 Tage bleiben und die Umgebung von hier aus erkunden. Ganz in den Norden rauf würde sowieso ein Stress werden. Und zum letzten Mal hat mich Irland sowieso nicht gesehen.

Im eingangs erwähnten Old Castle Bar Restaurant btw wie schon den gesamten Urlaub über hervorragend gegessen. Ich wieder mal Fish & Chips. Bisher immer mit Cod, heute erstmals Hancock. Auch sehr lecker. Y. war kulinarisch mutig und hat heute mal ausnahmsweise weder Burger noch Fisch gewählt, auch ein Stew war ihr heute nicht recht, nein, sie bestellte ein, zugegebenermaßen leckeres, Steak Sandwich.

Day 9… Slieve League, Silver Strand, Glengesh Pass, Waterbus Donegal Harbour Tour (15.10.)

Morgens Irish Breakfast und ein paar Tipps für Donegal County und dann raus auf die Strasse. Richtung Slieve League. Die höchsten Klippen Europas. Viel weniger erschlossen als Cliffs of Moher. Kein Wunder, war doch ein netter Spaziergang von guten 4 Kilometer vom Parkplatz. Die Klippen selbst vielleicht nicht ganz so dramatisch wie die Moher’schen, nicht ganz so rau, brutal. Aber dennoch beeindruckend. Klar auch. Bei über 600 Metern wirken sie auch irgendwie kleiner, weiter weg. Für mich sind sie majestätischer, ruhiger. Natürlich viel größer. Dadurch auch in den Dimensionen unscheinbarer vielleicht. Wie gesagt, auf über 600 Meter peitscht eben kein Meer hoch, wirkt die Brandung kleiner. Hört die Brandung kaum.

Weiter Richtung Silver Strand. Empfehlung unserer Wirtin. Soll wohl ein wunderschöner Strand sein. Sandstrand natürlich. Und ja, ist er. Was für einer. Ganz draußen im Nirgendwo, über kilometerlange Single Lane Roads, kein Telefonempfang, und dann ist irgendwann tatsächlich das Land aus, nur mehr eine sichelförmige Bucht, links und rechts hohe, steile Klippen und ein traumhafter Sandstrand. Runter geht es nur über eine steile Treppe. Am Rand liegt ein totes Schaf. Der Strand dann ein Traum. Wir dort, als grade die Flut einsetzt. Herrlich.

Über den Glengesh Pass retour nach Donegal. Dort dann Y.s Höhepunkt des heutigen Tages. Eine Fahrt mit den Waterbus Tours. Hafenfähre in Donegal. Ich habe ihr ja gleich gesagt, dass das eher eine Pensionistenveranstaltung wird, aber, sie will, also machen wir das. Schon beim Entern des Schiffes schläft ihr das Gesicht ein. Live-Unterhalter, wir und 30 deutsche Pensionisten. Alptraum für Y. Wir reden nur mehr Englisch, damit die nicht merken, woher wir kommen. Ich finde es super. Auf dem Rückweg fängt der Reiseführer dann an, seine Gitarre auszupacken und irische Volkslieder zu klampfen. Die Pensionisten saufen Irish Coffee und werden lustig. Was für ein wunderbarer Ausklang für einen phantastischen Tag.

Day 10… Yeats Grab, Athlone, Glenmacnoise, Tullamore (16.10.)

Nach dem – irischen – Frühstück ab ins Auto, retour Richtung Sligo. Kurz in Drumcliff gehalten, am Grab von Yeats eine alte Irin beobachtet wie sie reihenweise Blumentöpfe aus dem Auto geworfen hat. Tja, wer mag…

Weiter bis Athlone, über den Shannon drüber und nach Glenmacnoise. 1500 Jahre altes Kloster. Y. ein bisserl genervt von den ganzen religiösen Eiferern, die natürlich an so einem Ort gehäufter auftreten. Außerdem war sie hinter dem Steuer und auch schon hungrig. Also Sandwiches. Köstlich und selbstgemacht.

Ich mag ja so Kloster. Also eigentlich ist mir das Kloster ziemlich egal, aber die Plätze, an denen Mönche Kloster errichten, haben meistens etwas. Nicht umsonst bauen die Mönche dort ein Kloster hin… Und ein bisserl faszinierend ist es schon, auf einem 1500 Jahre alten Pilgerpfad spazieren zu gehen. Zwischen 1500 Jahren alten Grabsteinen und Hochkreuzen.

Danach kurzentschlossen entschieden, heute noch bis nach Tullamore zu fahren. Und dort dann das wahre Abenteuer. Irgendwie wollten wir unser Quartier nicht finden. Also nicht, dass wir fix eines gebucht hätten. Nur im Netz eines ausgeguckt. Aber nicht wirklich gemerkt, wie und wo. Und wie auch nicht. Also zuerst mal Touri-Info gesucht. Stattdessen in einer Drogenberatungsstelle gelandet. Die hatten von nichts einen blassen Tau. Also die Tullamore Dew Whisky Brennerei gesucht, vielleicht können die uns ja weiterhelfen. Dabei zuerst mal in eine Arztpraxis reingekracht. Was ist die auch direkt neben der Brennerei. In der Brennerei auf die ganz falsche Fährte geschickt worden. Also in irgendein B&B rein. War aber keiner daheim. Also weiter. Nur wohin? Klar, zum großen M. Dort gibt es Wlan, und wir können das eine Quartier noch mal raussuchen. Und siehe da, wir sind schon mindestens fünf mal dran vorbei gefahren. Tjo. Finally alles gut.

Abends im (leeren) Pub unter unserem Hostel mit einer ganz frisch gefangenen Kellnerin Irland vs. Faröer geguckt. Morgen dann steht die Tullamore Dew Brennerei auf dem Programm. Wo die ist, wissen wir ja jetzt schon mal…

Day 11… Tullamore, Devlin, Navan (17.10.)

Das das Hostel kein Frühstück hat, früh raus um im verregneten Tullamore eine Bakery zu finden. 8.30 Uhr war wohl zu früh. Gute Stunde im Regen herumgeirrt, bis ich endlich was offenes gefunden habe. Das Leben fängt hier halt wirklich viel später an.

Punkt 11 in der Brennerei gestellt und rein in die Führung. Und alle Achtung, wirklich sehr gut gemacht. Informativ, unterhaltsam, spannend, viel Multimedia, zum Abschluss eine genial aufgezogene Verkostung, Y. kippt auch meinen Whisky.

Weiter Richtung Navan, kurzer Stopp in Devlin, der Hunger ruft. Also rein ins Devlin Inn, gemütliches Torffeuer lodert, die schweren Holztische biegen sich unter Fish & Chips & Steak Sandwich, so lässt es sich leben.

Nettes Quartier in Mooretown, etwas außerhalb von Navan. Nach einem kleinen Schläfchen, schließlich regnet es grade Schafe, abends dann noch mal rein nach Navan ins Diamond Cinema Center. Looper. Guter Film. Willis ironisch und Lewitt wird sowieso immer besser.

Day 12… Newgrange (18.10.)

Leckeres irisches Frühstück, erst jetzt so richtig bemerkt, wie kitschig unser B&B ist. Aber nett. B&B überhaupt. Alle super, alle sauber, alle freundlich, alle immens bemüht. Ist quasi, als hätte man seinen persönlichen Butler. Darf ich noch etwas Tee nachschenken Sir?

Wieder mit Tourratschlägen versehen, ab nach Newgrange. Steinzeitfundstätte. Also mehrere. Newgrange, Howth, Knowth. Lauter riesige Erdhügel mit Grabkammern drinne. Wobei, so genau weiß man das gar nicht. Also ob es Grabkammern waren. Auf jeden Fall sehr viele Touristen. Waren ein bisserl mühsam. Vielleicht sind wir auch schon keine Menschen mehr gewöhnt. War doch ziemlich menschenleer das Programm im Norden. Aber die Amifamilie mit den brüllenden Kleinkindern in der Grabkammer war wirklich nervend. Könnten die Grabkammern nicht auch Ritualmordstellen sein? Ich mein ja nur, der Kinder wegen. Also schreien würden sie dann nicht mehr…

In Knowth, man pendelt zwischen den Standorten mit einem Bus, dann eine deutsche Familie. Sie ein Gorilla, der Sohn ein Dummkopf, die Tochter und der Vater, naja… normal waren die auch nicht gerade…

Retour im B&B dann finales Kofferpacken, schließlich geht es morgen nach Dublin, Auto retour. Und die letzten Tage haben aus den Reisetaschen gelebt, rein getan haben wir nichts mehr… Aber weil die wunderbarste die wunderbarste ist hat sie das wunderbar erledigt. Und weil sie dann noch Energie hatte, hat sie schnell geyoutubet, wie genau eine Fußmassage geht und mir einen gegönnt. Hab da so eine schmerzende Stelle, wohl vom vielen rum rennen.

Abends schickes Landpub, Y. zum ersten mal seit 2 Wochen wieder mal Reis gegessen und dementsprechend glücklich. Ich -zur Abwechslung – Fish & Chips.

Day 13… Navan, Dublin (19.10.)

Besonders früh raus, Abschied vom netten, alten B&B-Ehepaar und auf die Strasse nach Dublin. Gut reingekommen, Hostel gefunden, das Gepäck deponiert und dann das Auto bei Avis retourniert.

Mit dem Bus Richtung Innenstadt, dort mal in der Tour-Info mit Infos aufmunitioniert und dann retour ins Hostel, restliche Sachen einlagern, Zimmer beziehen. Dabei festgestellt, dass ich das erste und einzige mal beim Zimmer organisieren Mist gebaut habe. Hab nämlich übersehen, dass das Zimmer für die letzten zwei Tage in Dublin kein Double Room ist sondern ein Twin-Share-Room. Sprich, zwei Einzelbetten, in diesem Fall in Form eines Stockbettes. Naja, kann passieren und dafür, dass wir on the road nichts vorab gebucht hatten, sondern immer nur auf gut Glück gesucht haben und immer gut Glück hatten, geht das für die letzten beiden Nächte in Ordnung. Wobei, eigentlich nur 1 1/2 Nächte.

Für heute auf jeden Fall den Norden der Stadt zu Fuss ins Auge gefasst und wie schaut das erste Fazit nach 7 Kilometern aus? Nun, gute 1 1/2 Tage Dublin werden reichen. Ist eine nette Stadt, keine Frage. Aber wir sind einsame Strände, raue Landschaften, grüne Hügel, menschenleere Landstriche gewohnt. Und damit kann Dublin wirklich nicht mithalten. Nach all den bezaubernden Landschaften, diesen herrlichen Gegenden, fehlt Dublin einfach ein bisserl der Charme. oder aber ich bin auch nur einfach müde…

Schließlich sind es ja auch schon wieder weitere 7 Kilometer zu Fuss. Daher Pubpause. Ich Tagebuch, Y. liebt und „genießt“ ein Guinness. Keine Ahnung warum. Wirklich schmecken dürfte es ihr nicht. Aber sie trinkt es tapfer – und mittlerweile leicht angeschwipst – aus. Damit wäre das dann aber auch erledigt.

Day 14… Dublin (20.10.)

Einmal quer durch Dublin steht auf dem Programm. Also frühmorgens Frühstück in alter Kirche, ich nehme mal an, das Hostel wird mal ein Internat gewesen sein… Hat auf jeden Fall ein bisserl was von Harry Potter. Wie auch immer. Raus auf die Strasse, runter zum Hafen. Altes Segelboot anschauen. Dann rein in die Strassenbahn und Füße schonend quer durch die Stadt zum alten Gefängnis. Schwieriger Name. Kilmainham Gaol. Muss ich noch googeln ob so richtig.

Drinnen – wie bisher eigentlich immer – nur mit Führung anschaubar. Finde ich aber gar nicht schlecht. Schließlich würde man sonst viele der Geschichten einfach nicht mitbekommen. Bis auf die Tatsache, dass unser Guide wohl einen schlechten Tag hat und die Geschichten etwas, sagen wir, emotionslos abspult. Aber tolle Geschichten. Spannender Ort.

Draußen dann beim irischen Spar ein gefülltes Weckerl besorgt und gemütlich auf einem Bankerl ein paar Kindern beim Hurling spielen zugesehen und gegessen.

Dann durch Dublin selbst gewandert. Von vorn bis hinten. Castle. Trinity College. Altstadt. Gassen. Museen. Gärten. Denkmäler. Das von James Joyce nicht gefunden. Das von Oscar Wilde ist lustig. Dublin selbst ist… eine Stadt halt. Wir sind nicht gerade enttäuscht. Aber trotzdem, im Vergleich zum Land rundherum kann Dublin halt nicht mithalten. Ist irgendwie kleiner, unscheinbarer. Klar, wir sind jetzt nicht so die in alle Museen Reingeher. Die sind sicher toll. Aber wir lassen uns halt lieber durch die Strassen treiben. Und da hatte zB London oder Prag oder Hamburg oder auch Edinburgh für mich um einiges mehr zu bieten. Auch wenn sensationell viele Freaks unterwegs sind. Ich persönlich bin ja der festen Überzeugung, dass es in Dublin keine Spiegel gibt. Anders kann ich mir die Outfits so einiger nicht erklären. Oder aber ich bin wirklich schon zu weit entfernt von aktuellen Modetrends.

Wie auch immer. Gute 25 Kilometer quer durch die Strassen Dublins, ein paar Souvenirs eingekauft, ging es zurück ins Hostel. Schließlich müssen wir ja sowieso um 3 Uhr raus. Also noch schnell eine Kleinigkeit gegessen, die restlichen Sachen in die Taschen eingepackt (und gehofft, dass wir die strenge Ryanair-Gewichtsgrenze nicht überschreiten) und ab in die Heia.

Day 15… Dublin, Bratislava, Fischamend (21.10.)

Wecker um 3 ist etwas furchtbares. Vor allem, wenn man eh schon seit halb 3 munter ist weil die Hosteljugend vom Feiern zurück gekommen ist. Aber gut. Katzenwäsche, runter auf die Strasse und auf den Airport-Shuttle gewartet, zum Airport gedüst, Gepäck aufgegeben (und die Gewichtsgrenze haarscharf gepackt…), auf den Flieger gewartet, rein in die Ryanair, zurück nach Bratislava gedüst, karliii hat schon gewartet, quer durch Bratislava retour, in Österreich übrigens im Gegensatz zu Irland furchtbarer Nebel und grausliches Wetter und das wars. Aus die Maus. Urlaub Ende.

Ansonsten…

Wer an meiner Handschrift interessiert ist, das Originaltagebuch eingescannt kann man sich hier runterladen…

Die komplette Reise als GPX-File aufgezeichnet gibt es hier als Google Earth File

Kosten:

Flüge – 350 Euro

Mietwagen, Tanken, Fähre – 725 Euro

Unterkünfte – 660 Euro

Eintritte – 134 Euro

Verpflegung – 590 Euro

Souvenirs – 200 Euro

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