Szombathely – September 2012

Crossposting von www.fischamenderspielleut.at

Wir waren also von 21. bis 23. September in Szombathely… Theaterausflug. Freitag ging es los, ab Fischamend mit kleinem Umweg über Schwadorf und GottunddieWelt bis nach Wiener Neustadt, per S4 dann bis nach Oberpullendorf, kurz nach der Grenze dann allgemeiner Treffpunkt in Köszeg.

Ein paar bisserl Kultur, ein paar bisserl Kuchen. Heuer dabei waren übrigens: Franz, Ingrid, karliii, Michi, Yvonne, Eva, Lipperl, Sabine, Dieter, Sabrina, Berta, Helga M., Susanne, Andi, Christl und der Verfasser dieser Zeilen. Wer bei der Kulturgruppe und wer bei der Kulinarikgruppe (später erweitert auf Shoppinggruppe) dabei war, dürft Ihr selber raten. Der erste, der alle richtig beisammen hat, gewinnt einen 1.-Reihe-Sitzplatz bei der “Kleiner Mann – was nun?“-Premiere… 

Nach Köszeg ging es aber vorerst mal weiter nach Szombathely, ins Hotel Claudius. Freitagnachmittag dann zur freien Verfügung, wurde genützt für Spaziergänge, Massagen und kleine Schläfchen. Abends dann leichte Verwirrung über die Distanz bis zur empfohlenen Csardas, die Angaben schwankten je nach Rezeptionistin zwischen 5 und 25 Minuten. Also kurz entschlossen ins Hotelrestaurant eingekehrt und Runde 1 an die Küche, sehr gut gespeist.

Samstag früh dann Abmarsch zu einem Museumsdorf, das war… nett. Der Weg dahin natürlich nur für die Pfadfinder Nr. 1 und 2 (ganz klar, karliii & me) anhiebfrei auffindbar, der Rest, der uns nicht vertraute, nahm eine kleine Extrarunde um den See – schadete aber nicht, das Frühstück war üppig. Das Museumsdorf dann eben nett, etwas belebter und besser beschildert wäre es dann durchaus auch interessant. Danach wieder Trennung der beiden Neigungsgruppen, die Kulturgruppe verschlug es direkt in die Innenstadt und das trotz eingehender Warnung der Freitagnachmittagspaziergeher Berta und Dieter, die vor der Lieblosigkeit und Plattenbauanfälligkeit von Szombathely warnten. Die Kulinariker machten sich auf die Suche nach der Freitagabend empfohlenen Csardas, schließlich musste ja auch Samstag Abend gegessen werden. Fanden wir auch und der Mittagssnack war grandios, von daher, wurde gleich reserviert.

Nachmittags dann gemeinsamer Kaffeehausaufenthalt auf einem wunderschönen, riesigen Platz mitten in Szombathely, keine Plattenbauten weit und breit, gesäumt von Kaffees und Boutiquen, wahrscheinlich haben den Berta und Dieter einfach übersehen am Freitag… 

Abends dann alle gemeinsam in die Csardas und herrlichst gespeist, gestört nur von zahlreichen Jammereien. Einerseits natürlich all die, die sich bei den lukullischen Genüssen schlicht und einfach überfressen haben, andererseits auch ob der Schärfe diverses Paprikas. Weiss man ja. In einen kleinen grünen “Paprika” sollte man nicht herzhaft reinbeißen. Und schon gar nicht sollte man das machen, wenn man Scharfes sowieso nicht wirklich mag und verträgt. karliii weiß das nicht. Also jetzt dann vielleicht schon. Wir anderen genossen unsere Schweine, Fische, Puten, Enten. Enten…

Oder wie sagte Sabine so schön am nächsten Morgen? “Hatte ich auch schon lange nicht mehr, mit nem Schmalzgeschmack in der Früh aufzuwachen…” karliii wird jetzt meinen, immer noch besser als ein scharfer Paprika. Wir meinen: Schmalz am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen…

Sonntag dann wieder ausführliches Frühstücksbüffet und dann auch schon fast kollektive Heimreise, die Kulturgruppe über Sopron zwecks Shopping, die Kulinariker über die Burg Lockenhaus zwecks Burgführung. Oder was es umgekehrt?

Wie auch immer, es war wieder ein wunderbarer Theaterausflug, wir haben gevöllert und ein bisserl Kultur und Sightseeing genossen, Szombathely ist eine durchaus empfehlenswerte Destination, ausgesprochen preiswert, wunderbare Lokale, herrliche Kaffeehäuser, ein traumhafter Hauptplatz. Und ab und an wahrscheinlich auch ein paar Plattenbauten…