Schottland – Oktober 2014

Tag 1: 7.10. – Wien, Frankfurt, Edinburgh, St. Andrews

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Morgens mit der rasenden Susanne zum Airport, sie ins Büro, wir ab nach Edinburgh. Via Frankfurt. Am Gate in Wien hat dann noch extra der Domschi vorbei geschaut, muss ja seine große Schwester in den Urlaub verabschieden.

Flug mit Lufthansa über Frankfurt sehr angenehm. Nicht 3 1/2 Stunden im Flieger sitzen beengt (LH doch deutlich geräumiger als Ryanair), sondern gemütlich zwischendurch etwas die Beine vertreten. Am schönsten aber: Bei herrlichem Wetter in Edinburgh gelandet. Bei Avis dann den üblichen Vauxhall Corsa ausgefasst, beim Kontrollgang rund ums Auto eine nicht vermerkte Schramme entdeckt und den AVIS Typen darauf hingewiesen. Lapidarer Kommentar: „In Scotland this is nocht a scratch.“

Über die Brücke rüber nach Fife, immer am Coastal Trail Richtung St. Andrews, aber erst nach einem Zwischenstopp an einem wunderbaren Sandstrand in einer entzückenden Bucht genau gegenüber von Edinburgh. Im dortigen „Sands“-Diner zwei wunderbare Burger gegessen, mit Beef und Haggis-Pattie, herrlich.

In St. Andrews dann Quartiersuche für die Nacht. Das erste nicht schön, das zweite voll, also eines der vorab rausgesuchten anvisiert und Bingo. Volltreffer, gleich in der ersten Nacht. Little Carron Cottage, eine schrecklich nette schottische Lady, ein Schlafzimmer mit eigenem Wohnzimmer, Kamin und Terrasse. Tee, Sherry, Milch. Großartig. Und wir einfach hundemüde ins Bett.

Tag 2: 8.10. – St. Andrews, Dunnoter Castle, Cruden Bay, Banff

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Herrliches schottisches Frühstück mit Kanadiern, dann ab an den Strand von St. Andrews. Davor quer durchs Univiertel, vorbei an der Kathedrale und der Burg. Beides beeindruckende Gemäuer, spannender aber fast die amerikanische Reisegruppe, die in Flip-Flops und kurzen Hosen über den Friedhofs latscht. Der Strand und der Golfkurs dann wieder ähnlich wie bei meinem ersten Besuch 2009. So groß und weitläufig, ehrwürdig, alt und nobel.

Im Anschluß Richtung Stonehaven und Dunnoter Castle, Y. wieder das gleiche Problem wie in Irland. Kaum sitzen wir im Auto, wird sie müde und verpennt die ganze herrliche Landschaft. Ist aber auch arm, ihr Knöchel stört sie halt wirklich böse. Dunnoter Castle in der Sonne, wieder herrliches Wetter, eine alte Burg auf einer kleinen Insel vorgelagert im Meer, Sonne, Ruinen, grünes Gras, ein paar Möwen, das Meer. Und so viel weniger Touristen als 2009 im August.

Weiter nach Cruden Bay, dieser in meiner Erinnerung so phantastisch einsame, kleine Fischerort, erreichbar nur über meilenweite Single Lane Roads. In Aberdeen ja sogar kurz überlegt, gleich Richtung Highlands abzubiegen, aber ich wollte unbedingt nach Cruden Bay. Wären wir mal lieber abgebogen. Nicht, dass jetzt Cruden Bay nicht mehr einsam und wildromantisch wäre. Aber so ganz halt nicht mehr. Die neuen zweispurigen Straßen bis ganz an die Ortschaft knabbern halt schon ziemlich an der Erinnerung. Und der Autobus voll mit deutschen Touristen hilft auch nicht wirklich für die Stimmung. Ich war nicht enttäuscht. Ich kann mich ja an den Ort erinnern, wie er 2009 war. Da war er halt anders.

Wir auf jeden Fall weiter, weiter Richtung Banff. Dort Quartier gesucht und gefunden. Und es bleibt ein herrliches Tag, aber eben auch mit Enttäuschungen. In Banff zum Abendessen zielstrebig ins Pub rein, Ol‘ Fife klingt ja doch ziemlich urig und vielversprechend. Drinnen dann Heavy Metal und eine wortkarg bis unfreundliche Kellnerin. Y. steht der Appetit nach Nachos, die Sour Cream Sauce mögen wir nur bitte extra, auf der Seite. Wegen Laktose und so. Hat die Kellnerin leider falsch verstanden und uns einen Extraklatsch mitten drauf gehauen. War wahrscheinlich nett gemeint. Aber die Fish & Chips waren herrlich. Also genug geraunzt.

Tag 3: 9.10. – Banff, Inverness, Loch Ness, Muir of Ord

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In der Nacht hat es geregnet, wäre ja sonst nicht Schottland. Und schottisches Frühstück wärmt und um 9 Uhr geht es weiter Richtung Inverness. Das letzte Stück Coastel Trail, dann durchs Malt Whisky Land, ab Inverness dann beginnen die Highlands. Dort mal zuerst ein Sportgeschäft gesucht, Y. braucht einen Stützstrumpf für den Knöchel, die Schiene belastet mittlerweile mehr, als sie hilft. Und in Inverness Fish & Chips essen geht ja auch immer.

Wobei, nur mit tauschen. Das Sandwich von Y. hatte dann doch zuviel Käse und Sauce. Zum Glück mein Burger mit Chili nicht. Aber ich mag ja Sandwich auch sehr gerne. Loch Ness das nächste Ziel. Bootstour über den See. So viel Touristenklischee muss sein. Wobei, bei strahlendem Sonnenschein haben wir auch gute Chancen, Nessie zu sehen. Der tiefschwarze See ist aber so beeindruckend, und pünktlich bei der Rückkehr in den Hafen beginnt es zu schütten.

Also rein ins Auto und über Single Lane Roads, mitten durch die Highlands Richtung Muir of Ord. Das erste B&B unterwegs ein Hostel ohne Handtücher und irgendwie gruselig, im zweiten und dritten nichts frei, die aber mit dem Tipp, es ein Stück weit die Straße rauf im „Ord House“ zu versuchen. Die Anfahrt dorthin mehr Schlagloch als Straße, das Haus dann aber der Hammer. Altes Landhaus, 17. Jahrhundert, der Besitzer fett wie die russische Erde, im Winter betreibt er ein Chalet in Val d’sere. Der Sohn war mal im französischen Skiteam. Und der Whisky an der Bar mit Kamin wärmt und schmeckt so, wie ein Whisky in einem alten Landhaus in den Highlands schmecken muss. Y. glücklich.

Tag 4: 10.10. – Muir of Ord, Eilan Donan Castle, Portree, Kylaneyre

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Was für eine Nacht im alten schottischen Landhaus. Kam nicht mal ein Gespenst vorbei… Morgens dann Frühstück per Speiseaufzug und Abschied vom kauzigen Lord.

Y. erstmals hinters Steuer geklemmt und ab Richtung Highlands und Skye. Und was für ein Tag. Sonnenschein, lichtüberflutete Highlands, Lochs, Täler. Ab und an hängen noch Nebelschwaden, die Sonne bricht durch, zaubert ein ganz eigene Stimmung über dieses großartige Land. Ich hab schon ganz vergessen, wie schön, wie herrlich dieses Land, die Highlands sind. Bei Eilan Donan Castle dann ein schneller Zwischenstopp, Highlander Castle etwas von außen fotografiert, im Souvenirladen gestöbert und dann weiter über die Skye Bridge nach Portree. Dort im Hafen die wohl besten Fish & Chips und Muscheln gegessen. Und Y. ganz glücklich über die vielen kleinen Shops und Handwerksläden. In der Touri-Info schnell Auskunft über ein paar B&Bs rausgesucht und dann letztendlich in einem ganz anderen bei einer wunderbaren Familie gelandet. Mit Hundeanschluss. Und drei Kindern. Quartier für die nächsten drei Tage.

Abends noch mal raus nach Uig. Und dafür, dass von hier alle Fähren Richtung äußere Hebriden gehen ist das aber ein ziemliches Kaff. Im Hafen haben wir dann ein offenes Lokal mit seltsamer Wandfarbe und noch schlimmeren Kellner gefunden, war aber unterhaltsam. Schließlich muss man ja kein Ginger Ale kennen. Oder Bestellungen aufnehmen. Oder dann Essen servieren. Oder abräumen. Oder den Tisch hinter uns gleich komplett ignorieren. Aber das Essen war lecker, also was solls.

Tag 5: 11.10. – Talisker Bay, Portree

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Morgens schottisches Frühstück von der Tochter des Hauses zubereitet, dann Richtung Talisker Brennerei. Und Bay. Quer durch die Insel, durch die Highlands, doch immer nah am Wasser. Herrliche Buchten, Berge, die hoch wie die Alpen wirken, dazwischen Schafe auf der Strasse. Auf die Führung durch die Talisker Brennerei müssen wir dann eine Stunde warten, also ab ums Eck zu The Oyster Shed. Sechs Austern, ein halber Lobster, was zum Trinken, 15 Pfund. Das Leben ist schön. Und Austern, so ganz frisch aus dem Meer raus, sind tatsächlich ausgesprochen lecker. Salzig, das Meer schmeckt durch, interessante Konsistenz. Aber wirklich gut.

Die dann interessant, zum Abschluss noch Talisker Storm Verkostung, ebenfalls sehr lecker, wir dann aber trotzdem eine FlascheTalisker Port Ruighe erstanden. Den gibt es nämlich nur hier zu kaufen. Und anscheinen auf Amazon. Aber egal. Weiter ins Land hinein zur Talisker Bay mit ihrem schwarzen Strand. Ein Wasserfall wie aus dem Märchen die Klippen runter ins Meer. Zwei Katzen, die uns miauend ein Stück des Fußwegs runter zum Meer begleiten. Am Parkplatz Pfaue, die die Autos bewachen. Und wir wie immer vom Glück gesegnet, Sonnenschein und herrlich blauer Himmel. Regen? Nur wenn wir im Auto sitzen. Wenn überhaupt.

Am Weg Richtung Portree dann ein traumhafter Regenbogen im Tal zwischen zwei Bergspitzen gespannt, das Land ist und bleibt wie aus einem Film. Jede Ecke, jede Kurve, jede neue Straße bietet neue, atemberaubende, beeindruckende Aussichten. In Portree dann Kaffee und herrlichen Lemon Pie bzw. Chocolade Cake. Und auch, wie hier anscheinend üblich, etwas seltsame Servicepraktiken. Aber gut, wenn sie nicht wollen, nehmen unser Abendessen eben gegenüber im “The Bistro”. Da ist es am Kamin sowieso viel gemütlicher. Und unterhaltsamer. Wo kann man schon zuschauen, wie einer indischen Touristin der Schal verbrennt. Und Jon Snow wird auch grade Lord Commander der Nightwatch. Wer hätte das gedacht?

Tag 6: 12.10. – Elgol, Loch Coruisk

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Dritter Tag auf Skye, sechstes Tag in Schottland und wieder mal herrliches Wetter. In der nacht zwar Regen, aber wen juckts. Für Nordlichter daher zwar bisher keine Chance, ein geruhsamer Nachtschlaf hat aber ja auch was.

Heute Richtung Elgol unterwegs, wieder so eine richtige Single Lane Roads, quer durch eine bezaubernde Landschaft, man müßte bei jeder Kurve stehenbleiben und Fotos machen. Oder einfach ins Herz einbrennen die Bilder.

In Elgol dann mit dem Boot rüber über die Bucht zum Loch Coruisk. Und wenn die Gegend bisher schon genial war, jetzt wird es wirklich kitschig. Ein See, 15 Minuten vom Meer entfernt. Umrandet von Bergen. Und alles in strahlendem Sonnenschein. es fällt, die richtigen Worte zu finden. Zwischendurch Robben, beim Retourfahren mit Boot dann sogar, zwar nur aus der Ferne, aber immerhin, Delfine.

Retour in Portree eine freundliche, bemühte, nette, zuvorkommende Kellnerin. Kann also keine Einheimische sein. Die sind zwar auch nicht grade ungut, aber halt alle zusammen nicht so wirklich dienstleistungsgetrieben. Aber was solls. Loch Coruisk.

Tag 7: 13.10. – Portree, Old Man of Storr, Kyra Falls, Staffin, Broadfort

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Y. Probleme mit dem Magen. Von daher ruhiger Tag für mich. Y. pennt im Auto, ich fahre und bleibe stehen, wo immer ich mag. Old man of Storr, Kyra Falls, Staffin Bay. Und ich weiß, ich wiederhole mich. Aber die Landschaft ist grandios. Und wir tatsächlich Engel. Tag Sieben und weiterhin Sonnenschein.

Früher Nachmittag dann Y. genug gequält und die geplante Fährenfahrt von Armadale nach Mallaig kann bis morgen warten. Wir machen halt in Broadford, eine weitere Nacht auf Skye ist ja niemals verkehrt.

Tag 8: 14.10. – Broadford, Armadale, Glenfinnan, Fort William

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Y. heute immer noch geschwächt, braucht viel Pflege und Liebe. Ich mag natürlich, dass es ihr besser geht. Und was von Schottland haben soll sie auch.

Nichtsdestotrotz, wir müssen runter von Skye, die Fähre wartet nicht. Von Armadale nach Mallaig und dann weiter Richtung Glenfinnan und Fort Willam. Die erste Tankstelle nach der Fähre ignoriere ich, ist doch noch ausreichend Sprit im Tank und die Strecke, die wir jetzt fahren, nennt sich Road to Skye (ja, wir fahren in die falsche Richtung, ist aber trotzdem keine Einbahn…), also wohl durchaus von vielen Touristen befahren und dementsprechend sollten da doch noch einige Tankstellen kommen. Spoiler: Kamen nicht. Doppel-Spoiler: Wir mussten das Auto trotzdem nicht schieben.

Wie auch immer, beim Glenfinnan Monument (und Viadukt, ihr wisst schon, diese Harry Potter Brücke) haben wir dann leider den Jacobite Steam Train verpasst. Egal, wir waren sowieso drauf konzentriert, die letzten Sprittropfen bis Fort William rauszukitzeln. Das hat uns auch dermaßen viele Nerven gekostet, dass wir dann auch in Fort William über Nacht blieben. Im Pub lief Schottland gegen Polen, die Schotten bekamen eins auf die Mütze, die Stimmung war trotzdem gut und der Whiskey sowieso.

Tag 9: 15.10. – Fort William, Stirling

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Raus aus Fort William, directly to Stirling. Dazwischen Glencoe, das tatsächlich ziemlich deprimierende und doch wunderschöne Tal der Tränen, viele Highland Rinder auch unterwegs. Schöne Landschaft sowieso.

In Stirling dann zuerst mal zur Battle of Bannockburn. Y. ganz hin und weg vom Souvenirshop, aber ist ja auch kein Wunder, dagegen wirkt Carnuntum wie ein Hinterhofgreißler aus dem vorigen Jahrhundert. Die Ausstellung selbst können wir uns dann aber erst um 16.40 Uhr anschauen, für die Multimedia-Show ist erst dann was frei, da hätten wir reservieren müssen. Uns egal, wir düsen also zuerst mal zum William Wallace Monument. Laut Museum 246 Stufen nach oben, Y. zählt 230, wahrscheinlich hat sie in ihrem jugendlichen Leichtsinn ein paar übersprungen.

Die Aussicht von oben auf jeden Fall herrlich, obwohl es dann ausnahmsweise fast etwas viel bewölkt und ziemlich windig ist. Y. wird außerdem hungrig und da wird sie immer so… na hungrig eben. Also retour nach Stirling, noch schnell ein B&B suchen, das erste nicht da, das zweite und dritte nicht auffindbar, daher Quartier im vierten, neben dem ersten. War zwar noch in Glasgow die Besitzerin, bis nach der Battle-Show sollte sie aber wieder zuhause sein.

Die Battle of Bannockburn Ausstellung dann herrlich, multimediales Schlachtfeld zum selber nachspielen, wir als King Edward gegen ein paar Schotten eingeteilt und aber hallo, wir haben Robert Burns den Arsch so richtig versohlt und die Geschichte umgedreht. Im Souvenirshop mussten wir auch noch ein bisschen einmarkten, der Hunger rief aber jetzt schon wirklich dolle, also retour zum B&B. Die gute immer noch nicht da, also zuerst was zum essen suchen. Nach neun Tagen Fish & Chips und herrlichen Burgern stand uns der Sinn nach exotischem und das All you can eat Chinalokal kam uns da gerade recht. War aber auch wirklich kein Vergleich mit den Buden bei uns.

Nach weiteren 15 Minuten im Auto auf der Straße warten kam dann auch endlich Alison die B&B-Wirtin und grade das wir noch die Koffer hoch die Stufen schafften, schon fielen wir in die Heia.

Tag 10, 11 & 12: 16.10. – 18.10. – Edinburgh

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Edinburg also. Vorneweg eines: Da war ich mit dem Tagebuch führen nicht mehr ganz so brav und fleißig, daher die letzten 2 1/2 Tage eher sporadisch und mehr Erinnerung. Aber egal…

In Stirling Abschied vom letzten B&B genommen und auf zum Hostel nach Edinburgh. Wunderbar gebucht, ums Eck die Royal Mile, vor der Tür ein paar Drogensüchtige und mitten drin im Hipster-Eck von Edinburgh. Die Drogensüchtigen waren dann später eh weg, wahrscheinlich gestampert von William Wallace.

Edinburgh selbst dann herrlich. Wie immer wunderbares Wetter und letztendlich gibt es auch gar nicht viel zu schreiben über die letzten Tage hier (wahrscheinlich hab ich deshalb nichts mehr notiert…). Wir sind ein paar Mal die Royal Mile auf und ab spaziert, haben wunderbare indische Gerichte gegessen, waren oben in der Burg, haben uns wirklich durch alle Ausstellungen geschoben (und die waren alle ohne Ausnahme viel besser als jedes österreichische vergleichbare Angebot). Ansonsten wurde noch ein klein wenig eingekauft, da waren dann doch ein paar traumhafte Buchläden, an denen Y. nicht vorbei konnte und Zeitungen und Süßigkeiten und andere Grausamkeiten haben dann mich auch gefangen und das war es dann irgendwie auch schon.

Zwölf herrliche Tage in Schottland. Ich glaube, es hat insgesamt zwei mal ganz kurz geregnet. Vielleicht auch drei mal. Aber öfter sicher nicht. Die Menschen waren nett und etwas spröde und rau, die Landschaft sowieso unbeschreiblich, ganz anders als Irland, weniger lieblich, mehr spröde und rau (da haben das die Menschen wahrscheinlich auch her). Sieht uns ganz sicher wieder die Ecke. Vor allem Skye. Da geht noch mehr…

Und ganz zum Schluss noch die aufgezeichneten GPS-Daten…

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